Pressefeindliche Vorfälle bei Demonstration in Berlin DFJV kritisiert Verhalten der Polizei.

Bei einer pro-palästinensischen Demonstration am letzten Wochenende in Berlin wurden volksverhetzende, antisemitische Parolen gerufen und Pressevertreter:innen durch Demoteilnehmende angegriffen, bedrängt, getreten und beleidigt. Ein Journalist wurde von der Polizei freiwillig aus der Demonstration begleitet und dabei antisemitisch beschimpft. Die Demonstration sei insgesamt von „extremer Pressefeindlichkeit“ geprägt gewesen, berichtet etwa Belltower.News. Weiteren Medienberichten zufolge habe die…

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Julian Assange: Keine Auslieferung an die USA DFJV fordert klares Bekenntnis zur Pressefreiheit auch von deutscher Politik

Nach jahrelangem Seilziehen vor Gericht rückt die Auslieferung des Wikileaks-Gründers Julian Assange aus Großbritannien an die USA nun unweigerlich näher. Der Westminster Magistrates’ Court in London hat einen Auslieferungsbeschluss ausgefertigt. Nun muss letztendlich die britische Innenministerin Priti Patel bis zum 18. Mai entscheiden, ob Assange in die USA überstellt wird oder nicht. Dort droht dem…

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EU-Parlament stimmte für Digital Services Act (DSA) Verlegerverbände fordern Schutz legaler Presseinhalte auch online.

Am 20. Januar stimmte das EU-Parlament mit großer Mehrheit für den „Digital Services Act“ (DSA), also für ein EU-weit geltendes Gesetz über digitale Dienste. Durch dieses soll es künftiger zum Beispiel einfacher werden, länderübergreifend gegen illegale Inhalte wie strafbare Hasspostings auf Online-Plattformen vorzugehen. Nutzer:innen von Online-Diensten sollen vermehrt vor Werbetracking oder personalisierter Werbung geschützt werden;…

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Hashtag #AusgebranntePresse, Morddrohungen auf Telegram DFJV fordert erneut mehr Schutz für Demo-Berichterstatter:innen.

Immer wieder wurden im vergangenen Jahr Journalistinnen und Journalisten bei ihrer Arbeit auf Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen attackiert und behindert, wozu auch der DFJV in seinen Meldungen berichtete. Unter dem Hashtag #AusgebranntePresse twittern Journalistinnen und Journalisten seit kurz vor dem Jahreswechsel wiederum über beängstigende Übergriffe auf die Presse bei Corona-Protesten. Zunehmender Hass gegenüber Medien und…

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Reporter ohne Grenzen (RSF): Jahresbilanz der Pressefreiheit 2021 Höchststand bei inhaftierten Medienschaffenden. Gefährlichstes Land bleibt Mexiko.

Zwei Medienschaffende sind verschwunden, 65 wurden entführt, 488 sind im Gefängnis und 46 wurden getötet – diese aufrüttelnden Zahlen zeigt die von Reporter ohne Grenzen veröffentlichte Jahresbilanz der Pressefreiheit 2021 auf, in der jedes Jahr die weltweit schwersten Übergriffe auf Medienschaffende dokumentiert werden. Die Zahl der inhaftierten Journalistinnen und Journalisten sei noch nie so hoch…

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DFJV verurteilt Spähangriff auf Journalist:innen NSO-Spionagesoftware „Pegasus“ verwendet.

Mehr als 180 Journalist:innen wurden weltweit mit dem Überwachungssystem „Pegasus“ ausgespäht. „Pegasus“ ist ein Trojaner der israelischen Firma NSO Group. Durch den Trojaner ist es möglich, Telefonate, SMS, E-Mails und verschlüsselte Chats zu überwachen. Des Weiteren kann „Pegasus“ unbemerkt Kameras und Mikrophone einschalten und Standortdaten auslesen. Der Deutsche Fachjournalisten-Verband (DFJV) verurteilt die Ausspähungen via „Pegasus“…

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DFJV trauert um Peter R. de Vries Unsere Gedanken sind bei der Familie des Journalisten.

Der Deutsche Fachjournalisten Verband (DFJV) trauert um den niederländischen Kriminaljournalisten Peter R. de Vries. Der Journalist war am 06. Juli in Amsterdam niedergeschossen worden und wurde dabei so schwer verletzt, dass er heute verstarb. Peter R. de Vries war ein Ausnahmejournalist, der an der Aufklärung vieler Kriminalfälle mitgewirkt hat. Mit Peter R. de Vries verliert…

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Wieder Angriffe auf Journalisten bei Querdenker-Demo Geschlagen und beworfen.

Am Karsamstag kam es erneut zu Angriffen auf Journalisten während einer Querdenker-Demonstration in Stuttgart. Ein Fernsehteam des SWR wurde nach Berichten mit Steinen beworfen. Die Polizei sprach auf Anfrage der taz am Montag, von einem auf einer Videoaufnahme „bislang nicht genauer identifizierten Gegenstand“. Aus Sicherheitsgründen stellte der SWR seine Live-Berichterstattung von der Demonstration ein. Nach…

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Zahl der Angriffe auf Journalisten mehr als verdoppelt Großer Teil der Attacken aus dem rechten Milieu

Im vergangenen Jahr kam es zu 252 Straftaten gegen Medien und ihre Vertreter. Davon waren 22 Körperverletzungen, 33 Sachbeschädigungen, Brandstiftungen, zahlreiche Fälle von Bedrohungen und Nötigung, Volksverhetzung sowie Erpressung und diverse Propagandadelikte. Die Zahl der Angriffe hat sich im Vergleich zu den Vorjahren mehr als verdoppelt. In 2019 lag die Zahl noch bei 104 Gewalt-…

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Krawalle in Washington: Angriffe auf Journalisten ZDF, RTL/n-tv und AP betroffen

Bei den Ausschreitungen von Trump-Anhängern in Washington wurden mehrere Journalisten angegriffen und erheblich bei Ihrer Arbeit behindert. Die Fernsehausrüstung des ZDF, von RTL/n-tv sowie von der Nachrichtenagentur AP wurde mutwillig von Demonstranten zerstört. Der DFJV verurteilt die Angriffe auf die Pressevertreter auf das Schärfste und fordert generell einen besseren Schutz von Journalisten bei ihrer Arbeit.…

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