Zeitungssterben: Lösungsansätze aus Skandinavien

29.08.2019

Immer mehr Lokalzeitungen verschwinden, weil sie sich wirtschaftlich nicht mehr rentieren. Für die Demokratie in den betroffenen Regionen bedeutet dies nichts Gutes. So sind die Medien vor Ort eine wichtige meinungsbildende Instanz. Zugleich kontrolliert der Lokaljournalismus die Regionalpolitik und weist auf Missstände hin. Um das Zeitungssterben zu minimieren, hilft ein Blick nach Skandinavien.

Dort gibt es schon lange das System der öffentlichen Presseförderung durch unabhängige Räte, die staatliche Gelder an Zeitungen und Verlage geben. Das Ziel: die Sicherung der publizistischen Vielfalt. Mit der Förderung soll die regionale Berichterstattung Skandinaviens bewahrt werden. In Schweden profitieren gerade sehr kleine Verlage von der Förderung, die vergangenes Jahr erhöht wurde. Die schwedische Regierung vergibt nicht nur Gelder an Zeitungen, sondern auch an Onlinemedien, Podcasts und Web-Fernsehen. Einzige Bedingung, sie machen pluralistischen Qualitätsjournalismus, der auf dem demokratischen Prinzip beruht.

Ein Modell, das auch in Deutschland Schule machen könnte, wie unser Autor Torsten Schäfer findet.

Seinen Artikel lesen Sie hier.

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