Filmkritik zu „Die verlorene Ehre der Katharina Blum": Ein Mädchen in der Medienmaschinerie

25.01.2019

1974 erschien Heinrich Bölls wohl bekannteste Erzählung "Die verlorene Ehre der Katharina Blum". Sie ist eine offene Kritik an den Praktiken der Boulevardpresse, insbesondere der der "BILD"-Zeitung. Böll selbst merkte dazu in seinem Werk an: "Personen und Handlungen dieser Erzählung sind frei erfunden. Sollten sich bei der Schilderung gewisser Praktiken Ähnlichkeiten mit den Praktiken der ›Bild‹-Zeitung ergeben haben, so sind diese Ähnlichkeiten weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich."

Ein Jahr später wurde Bölls Erzählung von Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta verfilmt – prominent besetzt mit Angela Winkler, Mario Adorf und Jürgen Prochnow. Was den Film vom Buch unterscheidet und welche Lehren Journalisten daraus ziehen können, erklärt Rezensentin Dobrila Kontic im Onlinemagazin "Fachjournalist".

Zu ihrer Filmkritik gelangen Sie hier.
 

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