Deutscher Presserat: Beschwerdezahlen für 2011 veröffentlicht

18.09.2012

In seiner Pressemitteilung zur diesjährigen Jahrespressekonferenz am 18. September 2012 in Berlin hat der Deutsche Presserat u.a. die Beschwerdezahlen für das Jahr 2011 kommuniziert.


Danach gingen in diesem Zeitraum 1.323 Beschwerden bei der Freiwilligen Selbstkontrolle der Presse über Beiträge in Zeitungen, Zeitschriften oder deren Online-Angebote ein. Damit ist die Beschwerdeanzahl im Vergleich zum Rekordjahr 2010 um ca. 20% gesunken.


Den Grund hierfür sieht der Deutsche Presserat darin, dass es in 2011 nur eine große Mehrfachbeschwerde gab: „Rund 50 Leser kritisierten die Berichterstattung zum Tod des libyschen Diktators Gaddafi. Zum Vergleich: Im Jahr 2010 gingen allein knapp 200 Beschwerden zum Titanic-Titelblatt vom April 2010 und mehr als 240 Beschwerden zum Loveparade-Unglück ein."

In 2011 sprach der Deutsche Presserat 13 öffentliche Rügen, 7 nicht-öffentliche Rügen, 65 Missbilligungen und 102 Hinweise aus. 209 Beschwerden waren unbegründet.

Zwei Veröffentlichungen lösten nach Aussage des Deutschen Presserates bislang eine Beschwerdewelle in 2012 aus, „das Titanic-Titelbild vom Juli, das den Papst mit befleckter Soutane zeigt und die Kolumne „Post von Wagner" zur Homo-Ehe in der BILD, erschienen im August."

Aktuell überarbeitet der Deutsche Presserat Ziffer 8 (Persönlichkeitsrechte) des Pressekodex, die ethischen Regeln für Straftäter- und Opferberichterstattung sollen novelliert werden, zwischen Opfern und Tätern soll deutlich unterschieden werden.

Zur Pressemitteilung des Deutschen Presserates gelangen Sie hier.

In seiner Pressemitteilung zur diesjährigen Jahrespressekonferenz am 18. September 2012 in Berlin hat der Deutsche Presserat...


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