Politisches Storytelling: Wie Politik aus Geschichten gemacht wird

Das Buch: Der Titel erscheint in der Reihe „Schriften zur Rettung des öffentlichen Diskurses“ als Band 2.

Der Autor: Prof. Dr. Michael Müller ist Professor für Medienanalyse und Medienkonzeption an der Hochschule der Medien Stuttgart und leitet dort das Institut für Angewandte Narrationsforschung (IANA).

Verlagspräsentation mit Leseprobe

Die Themen:

  • Einleitung: Geschichten? Welche Geschichten?
  • Die Welt ist alles, was erzählt wird: Wie der Sinn in die Gesellschaft kommt
  • Im Maschinenraum: Die Mechanik des politischen Storytellings
  • Wurzelwerke: Der narrative Humus des politischen Storytellings
  • Fake Storys und wahre Geschichten: Die Verantwortung des politischen Storytellings
  • Narrative Kompetenz und politisches Handeln

Das Resümee:

  • Der Band beschäftigt sich im Grundsätzlichen mit Storytelling als moderne Erzähl- und Kommunikationsmethode.
  • Der Titel zielt darauf, Einsatz und Nutzung von Storytelling im gesellschaftlichen und politischen Bereich anzuregen mit dem Ziel, den öffentlichen Diskurs zu beleben.
  • Der Autor berichtet u. a. über Rahmenbedingungen, Gestaltungsfragen, Erfolgsfaktoren und Stolpersteine. Besonders erwähnenswert sind u. a. diese Buchabschnitte: Stellschrauben des politischen Storytellings, Beispiele gesellschaftlicher Narrative oder die Postulate für ein verantwortungsvolles politisches Storytelling.
  • Der Band richtet sich vorrangig an Politiker:innen, sie sollen mit dieser Veröffentlichung unterstützt werden, Geschichten in der Politik einzusetzen.
  • Journalisten:innen kann das Buch dabei helfen, Storytelling tiefer zu verstehen, Mechanismen zu erkennen, um diese Methode und ihren praktischen Einsatz genauer einzuordnen und zu bewerten.
  • Der Autor legt ein Thesen- und Debattenbuch vor, das vielfältige Impulse setzt. Neben der wissenschaftlichen Orientierung weist es auch vielschichtige Praxisnähe auf. Der Titel ist verständlich und in einem persönlichen Stil geschrieben, die Lesefreundlichkeit entspricht etwa mittlerem Stand.