Gratulanten

Ein großes Dankeschön an unsere zahlreichen Gratulanten:

 


   Foto: Karl-Heinz Geyer

 

Alfred Biel, freier Fachjournalist, Mitglied im DFJV seit 2004

„20 Jahre DFJV – eine Erfolgsgeschichte. Zugleich ein Nachweis, dass ein Verband erforderlich ist, der sich um Journalistinnen und Journalisten kümmert, die sich auf ein bestimmtes Themengebiet spezialisiert haben und die verständliche Vermittlung von Expertenwissen als ihre Aufgabe sehen. Ich bin dankbar, seit vielen Jahren  ehrenamtlich mitarbeiten und vielleicht auch ein bisschen die Verbandsarbeit beeinflussen zu können."


   Foto: Stefan Gregorowius

 

Ulrike Bremm, freie Journalistin, Mitglied im DFJV seit 2011

"Ich bin seit 2009 hauptberufliche selbstständige Journalistin im People-Bereich und schätze den Deutschen Fachjournalisten-Verband seit Langem – vor allem wegen der fundierten Rechtsberatung durch Rechtsanwalt  Frank C. Biethahn. So wie der DFJV mir von anderen Journalisten empfohlen wurde, so würde auch ich den DFJV jederzeit anderen Kolleginnen und Kollegen weiterempfehlen, da ich das gesamte Team als kompetent, sympathisch und engagiert erlebe."

 

Astrid Freudenstein, CSU, MdB von 2013 – 2017

"Der Journalismus durchlebt eine schwierige Phase. Lügenpresse-Beschimpfungen sind leider kein Phänomen einzelner, versprengter Extremisten mehr. Mit berechtigter und sogar erwünschter Medienkritik hat manche Debatte nichts mehr zu tun. In Zeiten, in denen jeder Smartphone-Benutzer zum Autor werden und eine gewisse Öffentlichkeit erreichen kann, droht zudem eine Deprofessionalisierung des Journalismus. Dabei ist gerade in unserer komplexer werdenden Welt der Qualitätsjournalismus nötiger denn je – um die Öffentlichkeit zu informieren, um Dinge zu erklären und um verschiedene Meinungen einzuordnen. In unserer Wissensgesellschaft sind wir speziell auf das Expertenwissen angewiesen, das uns der Fachjournalismus vermittelt. So stärkt er die Medienvielfalt und die Pressefreiheit. Der Fachjournalisten-Verband unterstützt seine Mitglieder mit einem breiten Serviceangebot bei dieser wichtigen Aufgabe. Ich bin mir deshalb sicher, dass nicht nur der Fachjournalismus an sich, sondern auch der DFJV mehr denn je Zukunft haben wird. Ich danke Ihnen für Ihre Arbeit!"

 

Stefan Gelbhaar, MdB, Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen

"Wir Bündnisgrünen setzen uns im In- und Ausland dafür ein, dass die in Deutschland grundgesetzlich garantierte Meinungs- und Pressefreiheit gewahrt bleiben.

Wir wollen eine starke Medien- und Presselandschaft erhalten, welche die Pluralität unserer Gesellschaft und das gesamte Spektrum möglicher Verbreitungsformen abbildet. Politik kann nur dabei helfen einen guten ordnungspolitischen Rahmen zu setzen, in dem freie, unabhängige und kritische Journalist*innen ihre Arbeit als vierte Gewalt effektiv ausüben können. Die beste Antwort auf die Bedrohung durch Fake News oder Einschränkungen der Pressefreiheit sind immer noch die zahlreichen mutigen, kritischen und kompetenten Journalist*innen selbst.

Dabei gilt: Je komplexer die Fachthemen desto wichtiger wird es, dass professionelle Journalist*innen durch eine gute Ausbildung und starke Unterstützungsstrukturen in ihrer Arbeit gestärkt werden, gerade dann, wenn sie nicht in die Abläufe einer Redaktion eingebunden sind. In Zeiten, in denen die Pressefreiheit gerade international immer stärker bedroht wird, ist die unterstützende Arbeit von mitgliedernahen und professionellen Fachverbänden von großem Wert für die Branche und für die Presselandschaft in Deutschland. Ich gratuliere Ihnen zum 20-jährigen Bestehen und wünsche dem Deutschen Fachjournalisten-Verband und allen in ihm organisierten Journalist*innen eine erfolgreiche Zukunft."

 

Birgit Groschwitz-Fiebig, freie Journalistin, Mitglied im DFJV seit 2010

"Das Recherchieren von Hintergründen und Zusammenhängen ist meist zeitraubend. Kontakte zu anderen Fachbereichen, eine Rechtsberatung oder einfach nur Tipps zu neuen digitalen Nutzungsmöglichkeiten können daher nicht schaden. Gerade für mich als freiberufliche Journalistin bietet der DFJV - mehr denn je - ein ausgezeichnetes Netzwerk in einer Medienwelt, die mittlerweile zwischen Monopolisierung und Vielstimmigkeit oszilliert. Herzlichen Glückwunsch zum 20. Geburtstag!"

 

Brigitte Hagedorn, Redaktionsleiterin des "Fachjournalist-Podcast", Mitglied im DFJV seit 2016

"Ich freue mich sehr, dass ich den DFJV beinahe die Hälfte seiner Jahre begleiten konnte – als Betreuerin des Projekts Fachjournalist-Podcast. Am DFJV schätze ich vor allem die Standhaftigkeit in medienpolitischen Fragen und das Engagement in der Weiterbildung von Journalisten. Ich wünsche dem Verband zum 20-jährigen Bestehen, dass er immer das richtige Gespür dafür hat, wann es gilt, beständig zu sein und wann ein Wechsel zu bevorzugen ist."


   Foto: SPD Berlin/
   Joachim Gern

 

Karin Halsch (SPD), Medienpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus

"Als der Deutsche Fachjournalisten- Verband vor 20 Jahren gegründet wurde, lebten wir noch in einer Welt klar überschaubarer Informationen. Das Internet steckte in den Anfängen, Handys begannen gerade ihren Siegeszug und das Smartphone war nicht erfunden. Die gedruckten Zeitungen und Magazine gehörten neben Rundfunk und Fernsehen zu den etablierten Monopolisten bei der Verbreitung von Nachrichten und Hintergrundgeschichten.

Inzwischen hat sich ein geradezu revolutionärer Wandel vollzogen. Wir leben in einer Informationsgesellschaft. Via Internet erreichen uns rund um die Uhr Informationen aus jedem Winkel der Welt. Diese Vielfalt und Freizügigkeit ist mit einem schweren Makel verbunden. Denn oft wissen wir nicht, ob Meldungen objektiv oder wahr sind, und wir haben keine Hinweise darüber, wer der Absender unserer Nachrichten ist.

Vor diesem Hintergrund gewinnt Qualitätsjournalismus weiter an Bedeutung. Der Bedarf an seriösen Informationen und fundierter Orientierung durch Medien, die unabhängig sind und sich den Werten der Demokratie verschrieben haben, steigt unaufhaltsam.

Der Deutsche Fachjournalisten-Verband hat sich in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten zu einem der wichtigsten Akteure im deutschen Journalismus entwickelt. Der Verband fördert und fordert hohe Qualität und Glaubwürdigkeit. Unter seinem Dach arbeiten versierte Journalisten, die für kompetente Berichterstattung sorgen. Im hauseigenen Journalistenkolleg werden Nachwuchsjournalisten professionell ausgebildet. Damit trägt der Deutsche Fachjournalisten-Verband dazu bei, Wissen zu vermitteln, wo andere Informationen reproduzieren.

Darum möchte ich Sie ausdrücklich ermuntern, diesen Weg fortzusetzen. Dem Fachjournalismus gehört insbesondere in Zeiten der Informationsgesellschaft die Zukunft unserer demokratischen Gesellschaft."


   Foto: Detlef Eden

 

Eva Högl, MdB, SPD-Bundestagsfraktion

"Zum 20-jährigen Bestehen des Deutschen Fachjournalisten-Verbandes (DFJV) gratuliere ich von ganzem Herzen.

Das Grundgesetz sichert in Artikel 5 die Pressefreiheit als Grundrecht und verbietet Zensur. Eine freie Presse und ein freier Zugang zur Berichterstattung sind für unsere Demokratie unverzichtbar. Sie sind Grundpfeiler eines jeden Rechtsstaats. Weder Einschränkungen der Presse noch die zunehmenden Drohungen und tätlichen Übergriffe gegen Journalistinnen und Journalisten sind hinzunehmen. Mit der hierzulande stark rezipierten Inhaftierung des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel in der Türkei am 14. Februar 2017 hat die Presse- und Meinungsfreiheit großen Schaden erfahren. Kritischer Journalismus wird weltweit bedroht. Es ist der Arbeit der Mitglieder des DFJV zu verdanken, auf diese schwerwiegenden Angriffe aufmerksam zu machen und sich für die Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland und im Ausland einzusetzen.

Die deutsche Medienlandschaft zeichnet sich durch ihre Freiheit, Vielfalt und hohe Qualität aus. In Zeiten von Fake News und Hasskommentaren im Netz und insbesondere in den sozialen Netzwerken ist ein kritischer und aufklärender Journalismus wichtiger denn je. Eine Herausforderung für die Zukunft bleibt, dass sich Qualitätsjournalismus auch im digitalen Umfeld frei entfalten kann. Dies gilt gerade für gesellschaftlich relevante journalistische Inhalte, die einen Gegenpunkt zu Fake News setzen können.

Ich danke den über 11.500 engagierten Mitgliedern des DFJV, die sich für die Presse- und Meinungsfreiheit einsetzen. Ich wünsche für die Zukunft weiterhin alles Gute und eine flotte Feder."


   Foto: Deutscher Bundestag/
   von Saldern

 

Sigrid Hupach, Linke, MdB von 2013 – 2017

"In einer sich beständig wandelnden Medienwelt 20 Jahre als Interessenvertretung aktiv zu bleiben, ist nicht gering zu schätzen und dazu gratuliere ich dem DFJV.

Die Aufgaben sind in dieser Zeit wahrlich nicht einfacher geworden. Eine vielfältige unabhängige Medienlandschaft ist für die Meinungsbildung und damit für die lebendige Gestaltung unserer Demokratie unerlässlich. Um dies zu gewährleisten, braucht es vor allem zweierlei:

Erstens, die Sicherung des Zugangs zu Informationen für Journalist*innen. Die Beschlüsse der Großen Koalition zur Überwachung von Journalist*innen durch Geheimdienste oder zur Verhinderung eines Presseauskunftsrechts gegenüber Bundesbehörden haben die Arbeitsbedingungen nicht gerade erleichtert. Pressefreiheit ist aber ein Recht, das immer und überall zu verteidigen ist. Eingriffe in diesen Bereich berühren scheinbar nur wenige, gehen jedoch in der Konsequenz uns alle an.

Zweitens ist die Gewährleistung einer angemessenen Vergütung Voraussetzung für einen unabhängigen Journalismus. Auch die Digitalisierung hat den Ökonomisierungsdruck verstärkt und weniger Zeit für intensive Recherchen und weniger Vergütung für anspruchsvolle Arbeit mit sich gebracht – trotz steigender Erwartungen, angesichts der schnellen Verbreitung von (auch falschen) Nachrichten umfassend zu orientieren und aufzuklären. Ein starkes Urhebervertragsrecht und branchenspezifische Mindesthonorare halte ich für unerlässlich, um aktiv gegen die Prekarisierung im Medienbereich anzugehen.

Und es braucht eine starke Interessenvertretung, die, wie der DFJV es tut, über Rechte informiert, weiterbildet und qualifiziert, und die auch selbst durch Transparenz und Partizipation ihrer Mitglieder bestimmt ist."


   Foto: Tobias Tanzyna

 

Marcus Jordan, Geschäftsführer der August Schwingenstein Stiftung

"Die August Schwingenstein Stiftung und ihre Journalistenplattform www.torial.com gratulieren dem DFJV zu seinem Jubiläum. In Zeiten des strukturellen Wandels ist kaum etwas wichtiger als das starke, organisierte Kollektiv. Und alles, was JournalistInnen hilft, sich auf ihre Arbeit konzentrieren zu können, hilft letztlich unserer ganzen Gesellschaft. In diesem Sinne wünschen wir weiter viel Erfolg und inspirierten Einsatz für aktive Mitglieder!"

 

Florian Kluckert, MdA, Sprecher für Kultur- und Gesundheitspolitik der FDP-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus

"Nachrichten haben heute viele Verbreitungswege. Vor allem im Internet wächst die Flut an Nachrichten, ganz egal ob diese von Laien oder Journalisten veröffentlicht werden. Die Leser von früher werden immer häufiger selbst zu Autoren des politischen und gesellschaftlichen Zeitgeschehens, mit der Folge, dass viele Konsumenten von Nachrichten kaum noch zwischen fachlichem Journalismus und Laienwissen unterscheiden können.

Sie fühlen sich trotz großer Nachrichtenflut nicht mehr richtig informiert, da sie den Wahrheitsgehalt von Meldungen oft schwer einschätzen können. Der fundierte Journalismus leidet unter dieser Tendenz, denn auch die professionellen Medien werden immer häufiger als das Sprachrohr bestimmter Interessengruppen diffamiert.

Freie Medien haben aber einen wichtigen Auftrag zur Erhaltung demokratischer Gesellschaftsstrukturen, denn sie tragen zum Prozess der öffentlichen Meinungsbildung bei. Umso wichtiger ist das Vertrauen der Leser über die Qualität der Beiträge. Fachjournalistische Beiträge genießen ein besonders hohes Maß an Glaubwürdigkeit und Vertrauen. Der Deutsche Fachjournalisten-Verband (DFJV) hat sich zur Aufgabe gesetzt, dieses Vertrauen zu bewahren und seine Mitglieder auf verbindliche Leitlinien zur Erhaltung von Standards zu verpflichten. So wird dem DFJV auch nach 20 Jahren seiner Tätigkeit die Arbeit in Zukunft nicht ausgehen; im Gegenteil, ein Verband wie der DFJV wird mehr gebraucht denn je. Ich wünsche dem DFJV daher für die kommenden Jahre alles Gute, viel Kraft und Durchhaltevermögen bei der Unterstützung seiner fast 12.000 Mitglieder."

 

Marcel Luthe (FDP), Innenpolitischer Sprecher im Berliner Abgeordnetenhaus

"Im Zeitalter des postfaktischen Wahns hat es die Realität schwer. Verurteilungen und zusammenhanglose Darstellungen in den sozialen Netzwerken prägen die öffentliche Wahrnehmung, das Gefühl dominiert über die Fakten.

Dabei kommt es in einer immer komplexeren Welt des 21. Jahrhunderts mehr denn je auf Fakten – und die Arbeit von Journalisten an. Ob die Entstehung des Eisbergs A68, neue medizinische Technologien oder Entwicklungen in Nahost – mit ihrer Expertise schaffen sie die notwendige Einordnung, schaffen Transparenz und Verständnis. Umso mehr gilt es, die Weiterentwicklung des Fachjournalismus zu unterstützen.

Der Deutsche Fachjournalisten-Verband leistet dabei einen essentiellen Beitrag für die mehr als 11.500 Fachjournalisten in Deutschland. Über das Deutsche Journalistenkolleg und seine Weiterbildungsangebote fördert er die entsprechende Qualifikation der Kolleginnen und Kollegen, gibt berufliche Orientierung im Wandel der Medienbranche und stärkt den Beruf des Journalisten in Zeiten von „Fake News"-Debatten.

Jede düstere Epoche der Geschichte begann mit der Verdammnis anderer Meinungen und dem Tod der Meinungsvielfalt. Die richtige Antwort auf den derzeitigen Zeitgeist kann nur eine klare Trennung zwischen Meinungsäußerungen und Sachinformationen mit noch mehr Fakten sein. Gleiches gilt für die Trennung von Native Advertising und Branded Content. Dabei ist zugleich Vertrauen in die Einhaltung journalistischer Spielregeln wichtig – das gilt für das Verhältnis zum Leser wie zum Fachpolitiker. Freie politische Berichterstattung ist eine Grundvoraussetzung einer funktionierenden Demokratie und Garant der Kontrolle staatlicher Gewalt.

Es gibt viele gute Gründe dafür, sich deshalb zu gutem Fachjournalismus und dem DFJV zu bekennen. Ich wünsche Ihnen auch für die kommenden 20 Jahre viel Erfolg."

 

Dr. Michael Neubauer, Geschäftsführer BVK – Berufsverband Kinematografie

"Der BVK – Berufsverband Kinematografie e.V. gratuliert dem DFJV zum 20-jährigen Bestehen. Wir sind froh, seit einem Jahrzehnt in guter und zuverlässiger Kooperation zu stehen, und sehen im DFJV eine Bereicherung der Organisationslandschaft im Bereich der öffentlichen Meinungsbildung. Artikel 5 des Grundgesetzes postuliert die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung, aber auch die Freiheit der Kunst - beides gilt auch für den Film und seine Urheber. Kameraleute arbeiten dokumentarisch und szenisch. Sie schaffen damit Weltbilder und visuelle Zugänge, wie andere Kolleginnen und Kollegen über Schrift und Sprache. In einer pluralistischen Gesellschaft sind für unterschiedliche Gruppen und Interessen auch Artikulationsplattformen und Strukturen notwendig.

Wir wollen keine Einheitsgewerkschaft der Jounalisten und Kulturschaffenden, keine unipolare Ausrichtung von Interessenvertretung. Der DFJV nimmt als Sprachrohr und Serviceeinrichtung für diejenigen, die nicht den politischen und tagesaktuellen Journalismus tragen, sondern unserer Gesellschaft Informationen aus fachlichen und medial speziellen Bereichen verschaffen, eine wichtige Position ein. Seine solide Arbeit ohne weltanschauliche Engstirnigkeit kommt unserem berufsverbandlichen Herangehen entgegen. Weiter so & ad multos annos, DFJV!"

 

Andreas Otto, Vorsitzender des Ausschusses für Europa- und Bundesangelegenheiten, Medien im Abgeordnetenhaus von Berlin

"Informationen fließen heute schneller als je zuvor. Raum und Zeit spielen kaum mehr eine Rolle. Dort, wo Menschen das Massenmedium Internet nutzen können, liegen zwischen Senden und Empfangen von Informationen nur Millisekunden. Egal, ob richtig oder falsch, fundiert recherchiert oder unbelegt behauptet: Über das Internet gestreute Information erreicht in wenigen Sekunden unzählige Adressaten.

Immer mehr (Nicht-)Wissen verfängt sich im Netz. Mangelnde Tiefe und Substanz sind die Symptome dieser Info-Adipositas. Die Schnelllebigkeit des Mediums führt dazu, dass vieles oberflächlich abgehandelt und rezipiert wird. Im Politischen kann dies schnell fatale Auswirkungen haben. Mit Informationen lassen sich Menschen bewegen, zum Handeln anregen, mobilisieren. Auf die Straße. Zur Wahlurne.

Qualitätsjournalismus ist daher wichtiger denn je. Nicht nur wichtig, um den wachsenden Hunger nach Wissen zu befriedigen und Orientierung zu schaffen, sondern auch, um der Oberflächlichkeit, den Fake-News und Falschbehauptungen, etwas entgegen zu setzen. Sachverhalte grundlegend bewerten können nur Menschen, die „im Stoff stehen", d. h. sich im Thema auskennen. Wir brauchen heute Journalisten, die mit fundiertem Wissen in der Schnelllebigkeit agieren und reagieren können. Themenspezifisch, crossmedial. Nicht nur in Fachmedien, in Weblogs, Pod- und Videocasts. Auch im Kommentar, im Post, im Tweet muss kompetent informiert werden können. Durch Fachjournalisten. Sie sollten Spezialisten im Thema und Generalisten in der Mediennutzung sein.

In diesem Sinne beglückwünsche ich Sie, werte Mitglieder des DFJV, zu zwei Jahrzehnten ereignis- und erfolgreicher Arbeit und wünsche Ihnen auch zukünftig weiterhin alles Gute und viel Erfolg."

 

Dr. Klaus Rehbock, Medienanwalt, Mitglied im Fachbeirat des DFJV

"Ich gratuliere dem Deutschen Fachjournalisten- Verband ganz herzlich zu seinem 20-jährigen Jubiläum. In Zeiten eines stetigen Wandels in der Medienlandschaft ist es dem DFJV immer gelungen, die Interessen seiner Mitglieder effizient und erfolgreich zu vertreten. Die Grundprinzipien der Arbeit – Weitsicht, Nachhaltigkeit und Zusammenarbeit – haben dazu geführt, dass auch im Bereich der Medienpolitik vieles im Sinne der Fachjournalisten erreicht werden konnte."

 

Torsten Schäfer. Umweltjournalist, Direktor für Journalismus am Institut für Kommunikation und Medien (ikum)

"Der Fachjournalist ist eine erfrischend praxisorientierte Publikation, die gleichzeitig offen ist für theoretische Fragen und empirische Ergebnisse – und dies auch auf der Ebene von guten Masterarbeiten, die nicht immer ihren Platz in den Magazinen und Fachzeitschriften finden. Gleichzeitig arbeite ich gerne mit den Fachjournalist-Beiträgen in der Lehre, da sie oft aktuelle Trends aus dem Medienbereich in verständlicher Weise aufgreifen und auch weiterdenken."


   Foto: Tobias Koch

 

Johannes Selle, MdB, CDU/CSUBundestagsfraktion

"Unser deutsches Grundrecht auf Pressefreiheit ist im Art. 5 GG verankert. Eine Demokratie kann nur mit freier Presse erstrahlen. Fehlt Pressefreiheit, dann fehlt der Demokratie das Lebenselixier.

In Deutschland können Journalistinnen und Journalisten frei und unabhängig, ohne staatliche Lenkung und Zensur, berichten. Das Recht auf Meinungs- und Informationsfreiheit ist ein hohes Gut, dass ich zu bewahren und zu schützen helfen will. Daraus ergibt sich eine anspruchsvolle Verantwortung sowohl für die Berichterstattung und Kommentierung als auch für die politische Transparenz und Verständlichkeit.

Journalistinnen und Journalisten werden zunehmend weltweit angegriffen, auf Grund ihrer Berichterstattungen bekämpft und an ihrer Berufsausübung gewaltsam gehindert. Allein in der Türkei sind rund 150 Journalistinnen und Journalisten inhaftiert. Aber auch in Ländern der Europäischen Union gibt es zum Teil erhebliche Einschränkungen der Pressefreiheit.

Deutschland misst der Achtung von Meinungs-, Informations- und Pressefreiheit sowie den persönlichen Schutz von Journalistinnen und Journalisten einen hohen Stellenwert zu. Auch im internationalen Rahmen setzt sich Deutschland für die Rechte von Medienschaffenden in vielfacher Form ein. Es bleibt eine große Herausforderung, die Pressefreiheit in allen Teilen der Welt herzustellen und zu garantieren. Deshalb ist es wichtig, dass sich Deutschland für einen UN-Sonderbeauftragten zum Schutz von Journalistinnen und Journalisten einsetzt.

Dem Deutschen Fachjournalisten-Verband gratuliere ich herzlich zum 20-jährigen Bestehen und wünsche Ihnen und Ihren Mitgliedern in diesem Sinne ein freies und erfolgreiches Schaffen!"


   Foto: Till Eitel

 

Birgit Ufermann, Rechtsanwältin im Deutschen Hochschulverband

"Der Deutsche Hochschulverband gratuliert dem Deutschen Fachjournalisten-Verband sehr herzlich zum 20-jährigen Bestehen und dankt für die Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Wissenschaft und für die Möglichkeit der Doppelmitgliedschaft für Wissenschaftler in unseren beiden Verbänden.

Demokratien schränken immer häufiger unabhängige Journalisten ein, betrachten die Pressefreiheit nicht mehr als Grundrecht. Whistleblower werden bedroht, Investigativjournalisten verfolgt bis hin zu Zensur und rücksichtslosem Vorgehen gegen Journalisten. In Zeiten, in denen die Presse- und Wissenschaftsfreiheit in vielen Ländern bedroht ist, zeigt sich die Bedeutung und Verantwortung von Verbänden, die sich für ihre Berufsgruppen einsetzen.

Eine weitere wichtige Aufgabe liegt in der verständlichen Vermittlung von Wissenschafts- oder Bildungsthemen für die Öffentlichkeit. Hier hat der Deutsche Fachjournalisten-Verband in den letzten 20 Jahren viele Themen aufgegriffen, Fachbeiträge publiziert, Aus- und Weiterbildungen für Journalisten in diesem Bereich angeboten, Fachliteratur und Medienangebote zur Verfügung gestellt sowie Journalistenpreise vergeben, um den Berichterstattungsschwerpunkt Wissenschaft und Bildung zu fördern.

Auch Themen, die den Journalismus verändern, wie Fake News und zunehmende Digitalisierung der Medienwelt, sind kontinuierlich vom Deutschen Fachjournalisten-Verband aufgenommen worden, ob es digitales Storytelling ist oder Megatrends wie Crowdsourcing und neuartige journalistische Genres, aber auch Themen wie urheberrechtlich geschützter Content, Informantenschutz als IT-Frage und das reformierte Urheberrecht als neue Chance für Journalisten, um nur einige aktuelle Themen zu nennen. Insofern wünschen wir weiterhin viel Erfolg bei der Arbeit."

 

Marco Vollmar, BdP – Bundesverband deutscher Pressesprecher

"Qualitativ hochwertiger Journalismus ist gerade in Zeiten schneller Onlinemedien von enormer Bedeutung. Dem BdP ist die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Journalisten sehr wichtig. Daher freuen wir uns, dass der DFJV in den vergangenen 20 Jahren zu einer der führenden Institutionen geworden ist, die Journalisten bei der Ausübung ihrer Arbeit mit vielen Angeboten unterstützt und fördert. Sein Ethik-Kodex liefert wichtige Leitplanken für fundierte und faire Recherche und Berichterstattung. Der BdP gratuliert dem DFJV daher in diesem Jubiläumsjahr herzlich für sein engagiertes Wirken und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit!"


  Foto: Jan Kopetzky

 

Marco Wanderwitz, MdB, CDU/CSU-Bundestagsfraktion

"In der Wissensgesellschaft nehmen der Stellenwert und das Bedürfnis nach Fachjournalismus zu. Ich bin überzeugt: Qualitätsjournalismus gehört die Zukunft, wenn er von fachlicher Expertise geleitet ist und seine Inhalte dem Leser verständlich vermittelt.

Die Medienschaffenden müssen im Zeitalter der Digitalisierung neue Geschäftsmodelle finden und die notwendige Qualität bieten. Aufgabe der Politik ist es, dafür die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Dazu gehört, dass Journalistinnen und Journalisten unabhängig und frei ihrer Arbeit nachgehen können. Daher haben wir im Juni – als erstes Parlament überhaupt – einen Antrag im Deutschen Bundestag verabschiedet, der die Bundesregierung auffordert, sich für die Schaffung des Amtes eines UN-Sonderbeauftragten zum Schutz von Journalistinnen und Journalisten einzusetzen.

Frei nach Voltaire: „Wir mögen verdammen, was sie schreiben, aber wir werden alles dafür tun, dass sie es schreiben können." Die Hartnäckigkeit, mit der Journalisten hinter die Fassaden schauen, den Fakten auf den Grund gehen und unterbelichtete Winkel ausleuchten, ist auch das wirksamste Mittel gegen Fake News.

Ich begrüße es sehr, dass der Deutsche Fachjournalistenverband dieses Segment des Journalismus befördert und die Interessen seiner Mitglieder kraftvoll vertritt. Seine Arbeit ist gewissermaßen eine bürgervertrauensbildende Maßnahme in die Medien insgesamt. Ad multos annos!"

 

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