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Jan Tonnemacher, Jahrgang 1940, studierte Volkswirtschaftslehre und Publizistik an der Freien Universität Berlin, wo er 1967 als Dipl.-Volkswirt abschloss. Danach arbeitete er in der Wirtschaftsredaktion einer Tageszeitung in Toronto (Kanada) sowie in der empirischen Wirtschafts- und Medienforschung, zuerst beim Institut für Demoskopie Allensbach, dann bei der Prognos AG in Basel. Von 1974 bis 1978 leitete er das Presse- und Öffentlichkeitsreferat der Technischen Universität Berlin, von 1978 bis 1988 war er Projektleiter für wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Begleitforschung zu neuen Kommunikationstechniken am Heinrich-Hertz-Institut für Nachrichtentechnik Berlin. Von 1988 bis Ende 1989 war er Abteilungsleiter für Planung und Zentrale Aufgaben in der Intendanz des Senders Freies Berlin. 1990 und 1991 war er selbstständiger Berater im Medienbereich. Seit 1991 ist er ordentlicher Universitätsprofessor für Journalistik.

Von 1974 bis 1994 war er zudem Lehrbeauftragter am Institut für Publizistik der Freien Universität Berlin. 1975 promovierte er in Publizistik mit den Nebenfächern Betriebswirtschaftslehre und Altamerikanistik. 1977 folgte die Habilitation und 1982 die Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Freien Universität Berlin. Seit dem Sommersemester 1991 hat er den Lehrstuhl für Journalistik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt mit den Lehrgebieten Medienökonomie, Rundfunkmanagement, Kommunikationstechnik, Kommunikationspolitik, Internationale Kommunikation, Public Relations, Publikumsforschung, Ethik im Journalismus und Wirkungen der Massenmedien inne. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen die neuen Informations- und Kommunikationstechniken, insbesondere das Internet sowie Public Relations. Er blickt auf vielfache Studienreisen und Forschungsaufenthalte in Kanada, den USA, Japan und Lateinamerika zurück. Seit 1968 arbeitet er auch häufig als freier Mitarbeiter bei deutschen und schweizerischen Tageszeitungen sowie bei Rundfunkanstalten wie dem Deutschlandfunk, SFB, SWF, WDR und ZDF.