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Der Arbeitsmarkt für Journalisten befindet sich derzeit stark im Ungleichgewicht. Der Teil der im europäischen Vergleich gut verdienenden, fest angestellten Redakteure sinkt permanent, während die Zahl der freie Journalisten, deren Honorare so niedrig sind, dass sie teilweise nicht einmal zur Deckung der Lebenshaltungskosten ausreichen, weiter steigt. Diese für Allroundjournalisten prekäre Situation hat teilweise auch negative Ausstrahlungseffekte auf Fachjournalisten. Deren Honorare liegen dennoch in der Regel rund 30% über dem Durchschnitt.

Bei der Ermittlung von Gehältern und Honoraren ist der Maßstab der fachlichen Expertise besonders zu berücksichtigen. Gute Fachjournalisten sind stets gefragt, fachlich nicht fundierte Allroundjournalisten sind dagegen für die meisten Medienunternehmen austauschbar.