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Jede Zeitung ist nur so gut wie ihre Leser. Um qualitativ hochwertigen Journalismus in Deutschland zu gewährleisten, sind nach Ansicht des DFJV nicht nur die Journalisten, sondern auch deren Rezipienten gefordert. Der DFJV fordert daher, die Medienkompetenz schon in der Schule, beispielsweise durch Lektüre von Tages- und Wochenzeitungen im Deutschunterricht, zu fördern. Dadurch werden junge Menschen nicht nur schon früh an journalistische Produkte herangeführt und finden somit schneller Zugang zu Qualitätsmedien, sondern sie erlernen auch die in der heutigen Wissens- und Informationsgesellschaft notwendige Medienkompetenz. Nur die steigende Medienkompetenz der Rezipienten kann dem – vor allem im TV zu beobachtenden – Trend zur Verflachung entgegenwirken. Ohne hinreichend gebildete und ausgebildete Leser kann der Qualitätsjournalismus und somit der Fachjournalismus auf Dauer nicht bestehen.