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Fachjournalismus. Expertenwissen professionell vermitteln
Das Kompendium "Fachjournalismus. Expertenwissen professionell vermitteln" enthält alles, was Ingenieure, Mediziner, Techniker, Ökonomen und alle anderen wissen müssen, die ihr Fachwissen journalistisch erfolgreich einsetzen wollen: Praxiserfahrene Fachjournalisten und –publizisten wie auch ausgewiesene Wissenschaftler aus Journalistik, Medien- und Kommunikationswissenschaften beschreiben die Besonderheiten des Fachjournalismus gegenüber dem Allround-Journalismus, erläutern journalistische Darstellungsformen und geben Tipps für die Erstellung und Aufbereitung von Fachbeiträgen sowie deren Einfach- und Mehrfachverwertung. Ausführungen zum Medien-, Urheber-, Arbeits- und Steuerrecht sowie Hinweise zu Nebeneinkünften runden das Buch ab.
Inhaltsverzeichnis
1. Fachjournalismus im Überblick
1.1 Fachjournalismus: Definition und Abgrenzung zum Allround-Journalismus
1.2 Der spezialisierte Generalist: Qualifikationen und Profile von Fachjournalisten (Prof. Dr. Beatrice Dernbach)
1.3 Fachpresse: Stille Größe in der Zeitschriftenlandschaft (Dr. Thomas Burska-Erler / Dipl.-Ing. Klaus Paulus)
2. Fachjournalistisches Handwerk
2.1 Expertenmakler-Systeme als Recherche-Werkzeuge (Lic. rer. publ. Patrick Bierther)
2.2 Schreiben für Fachzeitschriften (Dr. Gabriele Hooffacker)
2.3 Kommentierende Textgattungen (Prof. Dr. Gabriele Goderbauer-Marchner / Dipl.-Bw. (FH) Christian Blümlein)
2.4 Wie Erfahrene Schreiben (Prof. Dr. Daniel Perrin)
2.5 Professionalisierung des Schreibens (Prof. Dr. Otto Kruse)
2.6 Der Fachartikel aus der Perspektive eines Redakteurs (Manfred Weise)
2.7 Berichten über Umfragen (Thomas Roessing M. A.)
2.8 Übersetzungen richtig planen (Ian Travis M. A.)
3. Veröffentlichung von Fachbeiträgen
3.1 Erstellung und Aufbereitung von Fachbeiträgen für Multimedia, Intra- und Internet (Claus Wagner)
3.2 Online Content Syndication - Potenziale und Grenzen für den Fachjournalismus (Dipl.-Wirtsch.-Inf. Markus Anding / Prof. Dr. Thomas Hess)
3.3 Gestaltung und Bewertung von wissenschaftlichen Postern (Prof. Dr. Volker Hoffmann)
3.4 Literaturagenturen für Fachjournalisten (Dr. Annette C. Anton / Oliver Gorus)
4. Ausgewählte Praxisfelder
4.1 Unternehmensinterne Fachjournalisten und dezentrale PR-Arbeit (Dipl. rer. com. Simone Huck)
4.2 Fachjournalisten als Absatzhelfer des Marketings? (Prof. Dr. Peter Szyszka)
4.3 Der Fachjournalist zwischen Marketing und PR (Dr. Andreas Battenberg)
4.4 Wissenschaftsjournalismus innerhalb des Fachjournalismus (Prof. Winfried Göpfert)
4.5 Geschichte des Wissenschaftsjournalismus (Wolfgang C. Goede M. A.)
4.6 Fachjournalismus im Radio (Dipl.-Ing. Jörg Göpfert)
4.7 Fachjournalisten in der Pharmaindustrie (Heidrun Plewe)
5. Rechtliche Aspekte des Fachjournalismus
5.1 Medienrecht für Fachjournalisten (RA Dr. Gero Himmelsbach)
5.1 Medienrecht für Fachjournalisten (RA Dr. Gero Himmelsbach)
5.2 Das Recht der Zweitverwertungen (RA Marko Pietruck)
5.3 Steuerrecht für Fachjournalisten (Dipl.-Kffr. Carmen Hiller / Dipl.-Kfm. Wolfram Gläser)
5.4 Arbeitsrecht für Fachjournalisten (RA Ulrich Grund)
5.5 Nebeneinkunft Tantieme - die Verwertungsgesellschaften (Dr. Anke Schierholz / Dr. jur. Frank Thoms M. A.)
5.5 Digitale Rechtemanagement-Systeme (Prof. Dr. Thomas Hess / Vural Ünlü MBA B. A. (Hons.))
Rezension DREHSCHEIBE plus Magazin Nr. 5/2004, Seite 29
THESE/INHALT
"Fachjournalismus ist keine völlig neuartige Erscheinung, wohl aber ein Berufsbild, das in der heutigen Wissensgesellschaft rasant an Bedeutung gewinnt." In diesem Bewusstsein und der Tatsache Rechnung tragend, dass es bislang an einer .theoretisch fundierten gleichwohl praxisorientierten Aufarbeitung dieses Phänomens in der Literatur" fehlt, wollte der Herausgeber ein .systematisches Handbuch" schaffen, heißt es im Vorwort. Jetzt liegt das Werk vor. 34 FachjournalismusExperten haben Beiträge zu diesem 358 Seiten starken Handbuch beigesteuert. In fünf Hauptkapiteln wird zunächst der Begriff Fachjournalismus erklärt, gefolgt vom .Fachjournalistischen Handwerk". Das Veröffentlichen von Fachbeiträgen sowie .Ausgewählte Praxisfelder" bilden die vierten und fünften Hauptkapitel, bevor im letzten Teil .Rechtliche Aspekte des Fachjournalismus" erläutert werden. Die Vorstellung des Autorenteams sowie Sachregister runden das Werk ab.
SPRACHE
Sachlich und wissenschaftlich.
MEINUNG
Fachwissen ist gefragt. Doch die Vermittlung desselbigen sowohl an den interessierten Laien als auch an den Fachmann ist oftmals schwierig. Fachiournalisten. die als Experten von Wissensgebieten fungieren, sind vonnöten. Diese Erkenntnis gibt es schon länger, das Buch zum Thema ist noch fast druckfrisch.
Das Werk gibt einen guten und kompetenten Überblick über das Reich des Fachjournalismus. Auch Lokalredakteure könnten Interesse an diesem Werk haben, wenn sie z. B.: 1. mehr über die Abgrenzung zwischen Fach- und Allroundjournalismus erfahren möchten, 2. sich darüber informieren möchten, wie man zum Fachjournalist wird (Fortbildung, autodidaktisch), 3. lernen wollen, wie Erfahrene schreiben bzw. ihr Schreiben professionalisieren, 4. interessiert sind, wie Fachjournalisten in der Praxis arbeiten, 5. mehr über die rechtlichen Aspekte wie Medienrecht, Zweitverwertung, Steuerrecht, Arbeitsrecht für Fachjournalisten wissen möchten.
Eins ist klar: Viele Punkte, die in dem Handbuch speziell für Fachjournalisten aufbereitet werden, gelten auch für ihre Allroundkollegen und sind für diese interessant und lehrreich. Also: Kein "Muss" für jeden Lokalredakteur, aber ein ausgewogenes und informatives "Könnte". (Rezensentin: Katharina Jording)
Rezension MediumMagazin Nr. 11/2004, Seite 10
INHALT
Bei Fachjournalisten handelt es sich in der Regel um Ingenieure, Techniker oder Wissenschaftler, deren Expertise auf ihrem Spezialgebiet außer Zweifel steht, die aber über keinen journalistischen Background verfügen. Hier setzt das Buch Fachjournalismus an. Herausgegeben hat es der Deutsche Fachjournalisten-Verband, der 1997 in Berlin gegründet wurde und rund 4.000 Mitglieder zählt. Der Untertitel "Expertenwissen professionell vermitteln", ebenso wie der erste Satz des Vorwortes, "Fachjournalisten sind keine typischen Journalisten", tragen der Besonderheit einer Disziplin Rechnung, die am medialen Katzentisch ein Schattendasein fristet. Einer der Gründe: Häufig arbeitet der Fachjournalist für ein Unternehmen oder Institut und muss zwischen journalistischem Anspruch und PR-Anforderungen balancieren. Zum einen findet der Leser Beiträge zum Handwerklichen (beispielsweise übers Schreiben für Fachzeitschriften, über kommentierende Textgattungen), daneben wirft das Buch aber auch einen Blick auf die Praxis: Wie wird Fachjournalismus im Radio präsentiert? Was ist beim Arbeiten in der Pharmaindustrie zu beachten? Das Abschluss-Kapitel widmet sich den rechtlichen Aspekten des Fachjournalismus, etwa der Zweitverwertung. (Rezensent: Bernd Stößel)
Rezension journalist Nr. 4/2005, Seite 73
INHALT
Das Buch wendet sich vor allem an Experten, die neben ihrem Hauptberuf oder im Rahmen ihres Hauptberufs für Fachzeitschriften tätig sind [...]. Ihnen bietet das Buch Orientierung und Hintergrundwissen sowie Tipps für die Erstellung und Aufbereitung von Fachbeiträgen. Diskutiert wird auch das Problem der Interessenkollision, wenn der "Fachjournalist" als Mittler seines Unternehmens oder Instituts zur Feder greift.
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DFJV-Mitglieder - EUR 19,90 - Bestell-Link
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