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Samstag, 3. September: 19:00 – 19:30 Uhr auf EinsExtra

Sport in Nordkorea – Einblicke in eine unbekannte Welt
Sport in Nordkorea – ein unbekanntes Terrain für ausländische Journalisten.

Führerkult und Diktatur beherrschen das Leben von 24 Millionen Menschen in dem am meisten abgeschotteten Land der Welt. Westlichen Fernsehteams wird nur selten Einlass gewährt. Anlässlich der Frauen-Fußball-WM in Deutschland, an der auch Nordkorea teilnahm haben die Machthaber in Pjöngjang den ARD-Reportern Hajo Seppelt und Robert Kempe nach fast zweijährigen Bemühungen im Sommer 2011 erstmals eine Tür geöffnet: in die Welt des nordkoreanischen Sports.
Obwohl die eigens abgestellten staatlichen Bewacher immer wieder versuchten, die Dreharbeiten zu unterbinden, konnte die Kamera intensive Momente und eindringliche Interviews einfangen. Eindrücke, die oft beklemmend und berührend zugleich sind: Kinder, die wie Roboter Tischtennis spielen, virtuose Fußball-Jongleure in staatlichen Kaderschmieden, Fußballfankultur im Mao-Look, Massengymnastik für den geliebten Führer, Schiesstraining für die Landesverteidigung.

Mittwoch, 7. September: 23:20 - 23:50 Uhr auf NDR

ZAPP: Das Medienmagazin
Moderation: Inka Schneider
Von Boulevardschlachten über Rosenkriege bis hin zu den Image-Kampagnen der Polit-Szene - Zapp blickt hinter die Kulissen der Medienwelt.

Freitag, 9. September: 4:30 – 5:15 Uhr (Nacht von Fr. auf Sa.) auf Phoenix

Von Kamen nach Corleone
Dokumentation von Matthias Werth und Julia Krittian.
Die Journalistin Petra Reski ist eine der bekanntesten Mafia-Experten. Sie wurde in Kamen geboren, ein Kind des Ruhrgebiets. Sie machte ihr Abi, und dann sah sie den Mafia-Film „Der Pate“ von Mario Puzo, der ihr Leben veränderte: Petra Reski war von der Männerbünde-Welt der Mafia geradezu magisch angezogen. Sie beschloss, gleich nach dem Abi von Kamen nach Corleone zu fahren, in die Welt der Familien-Banden. Doch was sie dort in Corleone antraf, war eine ganz andere Welt. Die Mafia war nicht faszinierend. Sie war abstoßend, sie war brutal, sie war ehrlos. So begann vor gut 30 Jahren die Karriere der bekanntesten publizistischen Mafia-Jägerin Petra Reski.

Dienstag, 13. September: 20:15 – 21:00 auf BR-alpha

alpha-Forum: Eberhard Piltz – Fernsehjournalist und Moderator
Moderation: Isabella Schmid.

Mittwoch, 14. September: 23:20 - 23:50 Uhr auf NDR

ZAPP: Das Medienmagazin
Moderation: Inka Schneider
Von Boulevardschlachten über Rosenkriege bis hin zu den Image-Kampagnen der Polit-Szene - Zapp blickt hinter die Kulissen der Medienwelt.

Die Themen:
Autobrände: Gegensätzliche Medienstrategien
Freie schlechtbezahlte TV-Journalisten
"Leo" gegen "Lillifee" - Kinder im Visier der Verlage
Gegen das System - Microblogger in China

Donnerstag, 15. September: 23:05 – 23:35 Uhr auf MDR Fernsehen

Karl-Eduard von Schnitzler – Klassenkämpfer und Lebemann
Film von André Meier.
Der preußische Adelsspross Karl-Eduard von Schnitzler war eine der umstrittensten Figuren des öffentlichen Lebens der DDR. Am Beginn seiner Karriere galt er als einer der talentiertesten Journalisten Deutschlands, an ihrem Ende als komplett gescheitert. Als Kopf und Gesicht des „Schwarzen Kanals“ stand er an vorderster Front im Kampf der Systeme, und so ging folgerichtig mit der DDR auch Schnitzlers Laufbahn zu Ende: Seine eigenen Genossen holten den meist gehassten Mann der DDR am 30. Oktober 1989 vom Bildschirm und warfen ihn raus. Von der Partei verraten, vom Publikum geschmäht, blieb sich der einstige Chefkommentator des DDR-Fernsehens dennoch treu. Bis zu seinem Tod im Jahr 2001 verteidigte Schnitzler den untergegangenen Staat ebenso verbissen wie die Mauer.
Dabei bewegte er sich diesseits und jenseits dieser Mauer gleichermaßen selbstverständlich. Er nutzte errungene Privilegien gnadenlos aus, führte das ambivalente Leben eines politischen Agitators und zugleich Bohemiens mit Frauen, Bars und schnellen Autos. Schließlich machten ihn seine moralischen Verfehlungen sogar erpressbar. Der Film zeichnet diesen widersprüchlichen Lebenslauf nach, beleuchtet dessen blinde Flecken, lässt Schnitzlers Tochter zu Wort kommen, die Schauspielerin Barbara Schnitzler, den Freund und Kollegen Heinz Grote und den Historiker Gunter Holzweißig, der sich seit über zwanzig Jahren mit dieser ambivalenten Persönlichkeit auseinandersetzt.

Samstag, 17. September: 6:45 – 7:30 Uhr auf Arte

Ines Geipel – Vom Sprinten zum Schreiben
Dokumentation von Rainer Kahrs.
Ines Geipel war Rekordsprinterin, gehörte zur DDR-Nationalmannschaft. 1984 holte sie mit ihrer Frauenstaffel einen Weltrekord: 100 Meter in 42,20 Sekunden. Der Haken an den damaligen Rekorden der DDR-Athleten: Immer wenn sie liefen oder sprangen, waren sie vollgepumpt mit leistungssteigernden blauen Pillen – zwangsgedopt von Staats wegen. Als Ines Geipel von der staatlichen Enteignung ihres Körpers erfährt, gibt sie ihren Rekord zurück – und wird als Nestbeschmutzerin aus dem ostdeutschen Leichtathletikverband ausgestoßen. Jähes Ende einer Sprinter-Karriere, Wendepunkt eines Lebens: Aus der einstigen arglosen Mitläuferin wird eine unbequem Hinterfragende. Die Dokumentation begleitet Ines Geipel durch einige Etappen ihres außergewöhnlichen Lebens.
2011 wurde Ines Geipel mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet: wegen ihres Engagements für in der DDR unterdrückte Literatur und ihres Kampfes für die Entschädigung der Doping-Opfer.´

Samstag, 17. September: 14:00 – 14:30 Uhr auf Arte

Im Bann des Augenblicks – Der Fotograf Robert Lebeck
Dokumentation von Jeremy J. P. Fekete.
Fotografie ist für Robert Lebeck ein Mittel, die Realität einzufangen. Als einer der großen deutschen Nachkriegsfotografen ist er stets auf der Suche nach der unverstellten Wahrheit, nach lebendigen, spontanen und nicht inszenierten Bildern.
Seine Fotos kommen ohne große Technik aus. Lebeck vertraut auf sein wachsames Auge und hält berühmte Persönlichkeiten auf Bildern fest, aus denen eine einzigartige Nähe spricht: Ob Romy Schneider, Alfred Hitchcock, Elvis Presley, Herbert von Karajan oder Jayne Mansfield – stets gelang es ihm, das Vertrauen seiner Modelle zu gewinnen und den Menschen hinter dem unnahbaren Star zu entdecken. Dabei entstand eine Intimität, die sich in den Gesichtern der Fotografierten spiegelt.
Manche seiner Modelle hat Robert Lebeck über Jahre hinweg mit seiner Kamera begleitet, wie zum Beispiel Romy Schneider. Er ist ihr so nahe gekommen wie kaum ein anderer. Unvergessene Fotos entstanden, die das ganze Leben der Schauspielerin erzählen: Mal gibt sie sich verspielt, dann wieder wirkt sie matt und müde.
Lebeck hatte stets ein Gespür dafür, auch die kleinen Gesten einzufangen und mit ihnen Großes auszudrücken. Selbst vermeintlich banalen Situationen entlockte er pointierte Botschaften: Über den Köpfen staunender Gäste pflückte die junge Jayne Mansfield während der Berliner Filmfestspiele Trauben von einem Zweig an der Decke. Das Bild der schwebenden Schauspielerin wurde eines seiner bekanntesten Fotos.
Bis heute haben Lebecks Bilder nichts von ihrer Kraft eingebüßt. Jedes erzählt eine eigene Geschichte. Anrührend, komisch, entlarvend, dramatisch – immer authentisch.

Mittwoch, 21. September: 21:00 – 21:45 Uhr auf Phoenix

Die story: Die Skandalmacher
Dokumentation von Romain Bolzinger.
Sie hören Telefone ab, bestechen ihre Informanten, verwanzen ihre Opfer und geraten nicht selten auf illegalen Wegen an ihre Informationen: Paparazzi, immer auf der Suche nach dem nächsten Coup, dem nächsten Skandal, dem nächsten Foto, das sich gewinnbringend an die Presse verkaufen lässt. Manche dieser Fotos bringen tausende, gar hunderttausende Euro ein. „Die story“ begleitet Paparazzi bei ihrem Geschäft und gibt Einblicke in die Methoden ihrer Arbeit.

Mittwoch, 21. September: 23:20 - 23:50 Uhr auf NDR

ZAPP: Das Medienmagazin
Moderation: Inka Schneider
Von Boulevardschlachten über Rosenkriege bis hin zu den Image-Kampagnen der Polit-Szene - Zapp blickt hinter die Kulissen der Medienwelt.

Donnerstag, 22. September: 20:15 – 21:00 Uhr auf BR-alpha

alpha-Forum: Michael Jürgs – Journalist
Moderation: Dieter Lehner.

Samstag, 24. September: 0:10 – 0:35 Uhr (Nacht von Sa. auf So.) auf Arte

Zapping International: Das Fernsehen der Iraker
Dokumentation von Fulvia Alberti.
Seit Saddam Husseins Sturz im Jahr 2003 wurden im Irak etwa 40 Fernsehsender gegründet, und auch die irakischen Zuschauer haben das lustvolle „Zappen“ gelernt. Zwar hat jede Konfession und jede Gemeinschaft ihr eigenes Programm, aber es haben sich auch unabhängige Vollsender etabliert, etwas vollkommen Neues im Land zwischen Euphrat und Tigris.
Und auf allen Kanälen breiten die Iraker – nach Jahrzehnten des erzwungenen Schweigens – ihre großen und kleinen Probleme aus. Typisch für diesen neuen Trend ist die Sendung „Das freie Wort“ im irakischen Staatsfernsehen Al-Iraqia. In zahlreichen Programmen erfolgen Wortmeldungen auch in Form selbstgedichteter Verse – kein Wunder in der Heimat von „Tausendundeiner Nacht“!
Spezielle Sendeformate für Frauen und lokale TV-Filme mit weiblichen Stars sind sehr beliebt. Doch die Lieblingsheldin der irakischen Zuschauerinnen ist eine Türkin namens Allia, deren Abenteuer in der gleichnamigen TV-Serie erzählt werden. Überhaupt machen türkische Fernsehfilme derzeit im gesamten arabischen Raum Furore. Obwohl sich Allia in der knallharten Welt der Mode durchsetzen muss, erscheint ihr Leben den irakischen Frauen geradezu paradiesisch!

Mittwoch, 28. September: 23:20 - 23:50 Uhr auf NDR

ZAPP: Das Medienmagazin
Moderation: Inka Schneider
Von Boulevardschlachten über Rosenkriege bis hin zu den Image-Kampagnen der Polit-Szene - Zapp blickt hinter die Kulissen der Medienwelt.

Die Themen:

Irritiert - der MDR nach geplatzter Intendantenwahl
Der Rundfunkrat ließ den Kandidaten mit nachgesagter CDU-Nähe glatt durchfallen. Ist nun die Staatsferne des Senders wieder hergestellt - oder schon länger unterhöhlt?

Antrainiert - Reflexe in der Gebührendebatte
Die Aufregung über "dreiste", "maßlose", "gierige" Öffentlich-Rechtliche. Sie kommt alle vier Jahre wieder. Zapp fordert mehr Abwechslung.

Maskiert - die Nähe zwischen Blogs und Parteipolitik
Es stinkt nicht, aber es riecht, wenn ein Mitarbeiter einer parteinahen Stiftung angeblich unabhängig bloggt und Interna aus der Stiftung in einen Blog gelangen.

Attackiert - Griechische Journalisten in der Krise
Polizisten und Demonstranten behindern Berichterstatter, schlagen Reporter krankenhausreif; ein kritischer Sender wird mit Steinen beworfen. "Reporter ohne Grenzen" schlägt Alarm.


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