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November 2009
Mittwoch, 11. November: 1:15 – 1:45 (Nacht von Mi. auf Do.) auf Phoenix
Ein Hauch von Hoffnung am Hindukusch – Als Kriegsreporter unterwegs im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet
Film von Stephan Kloss.
Mit Präsident Barack Obama im Weißen Haus wollen die USA jetzt möglichst nachhaltig den friedlichen Aufbau Afghanistans unterstützen – auch im Osten, an der Grenze zu Pakistan, wo die Taliban besonders aktiv sind. Für Ausländer ist die gefährliche Grenzregion quasi unzugänglich.
Zum ersten Mal erlaubte jetzt das US-Militär einem deutschen Fernsehjournalisten, dem MDR-Reporter Stephan Kloss, als sogenannter „embedded journalist“ Kampfeinheiten in dieses abgelegene Gebiet zu begleiten.
Seine Reportage zeigt Einsätze im Visier der Taliban und gibt Einblicke in ein manchmal Nerven zerreißendes Leben im US-Camp, sie dokumentiert aber auch bewegende Begegnungen mit Afghanen vor dem Hintergrund des atemberaubenden Hindukusch.
Sonntag, 8. November: 16:00 – 16:30 Uhr auf Bayerisches Fernsehen
Einblick – Medienmagazin
Moderation: Tilmann Schöberl.
Themen:
- Mehr als nur Verkündigung - so präsentieren sich die Kirchen in Hörfunk und Fernsehen.
- Qualitätsjournalismus in der Krise – kostenlose Info und Unterhaltung aus dem Internet gefährdet immer mehr Printmedien.
- Digital und hochauflösend mit HDTV – die neue Fernsehqualität steht vor dem Durchbruch.
Samstag, 7. November: 13:30 – 14:00 Uhr auf Arte
Zapping International (2/2): Hinter dem Eisernen Vorhang: Dokumentation.
Samstag, 7. November: 7:45 – 8:30 Uhr auf EinsFestival
Auf der Suche nach Wahrheit – Looking for an Icon
Film von Hans Pool und Maaik Krijgsman.
Seit über 50 Jahren sucht eine Jury das 'Pressefoto des Jahres' aus. Einige dieser Bilder haben einen solchen Einfluss auf die Meinungsbildung in unserer Gesellschaft gehabt, dass sie zu Symbolen ihrer Zeit geworden sind, zu Ikonen.
Ausgangspunkt der Dokumentation des niederländischen Fernsehens sind vier Fotos, die alle 'Pressefoto des Jahres' geworden sind. Es sind Bilder, die zur kollektiven Erinnerung aller Zeitungsleser und Fernsehzuschauer weltweit wurden.
Wie und warum wurden diese Bilder zu Ikonen? Welche Geschichte haben sie? Hans Pool und Maaik Krijgsman gehen diesen Fragen nach und erforschen, warum aus guten Pressefotos manchmal Ikonen unserer Zeit werden. Fotografen, Bildredakteure und Mitglieder der Jury erzählen von der Entstehungsgeschichte der Bilder und erläutern, warum diese vier Bilder nicht nur eine Zehntelsekunde, sondern die ganze Geschichte eingefangen haben. Gleichzeitig ist es ein Film über Funktion und Moral der Medien – über den Wandel im Umgang mit Bildern und Wahrheit.
Montag, 2. November: 21:00 – 23:00 Uhr auf Arte
Der Auslandskorrespondent
Spielfilm von Alfred Htchcock, USA 1940.
August 1939: Der amerikanische Reporter John Jones wird unter einem Decknamen nach Europa geschickt, um dort die Lage zu beobachten und Kontakte zu Pazifisten und Diplomaten aufnehmen. Unmittelbar nach seiner Ankunft wird er Zeuge eines Attentats auf den holländischen Politiker Van Meer, der eine Geheimklausel des Bündnisvertrages kennt, die den Ausbruch des Krieges noch verhindern könnte. Mit Hilfe von Carol Fisher und Scott Ffolliott findet Jones heraus, dass das Attentat nur vorgetäuscht war und Van Meer in Wirklichkeit entführt worden ist. Als Drahtzieher hinter der Entführung entpuppt sich kein geringerer als Carols Vater Stephen Fisher, der Vorsitzender einer pazifistischen Organisation ist.
Während dieser auf einer übereilten Flucht nach Amerika seiner Tochter schließlich seine Verstrickung in geheimdienstliche Machenschaften beichtet, wird sein Flugzeug von einem deutschen Zerstörer unter Feuer genommen und stürzt ins Meer. Fisher opfert sich, um die anderen Passagiere zu retten. Jones überlebt und hat endlich seine begehrte Story für die Zeitung. In seinem Heimatland angekommen, hält er eine flammende Rede, welche die Amerikaner zum Überdenken ihrer Neutralität auffordert.
Sonntag, 1. November: 7:30 – 8:00 Uhr auf Arte
Zapping International: Hinter dem Eisernen Vorhang (1/2Medienmagazin).
Beim Zappen in Osteuropa stößt man 2009 fast unweigerlich auf Sendungen aus der kommunistischen Ära: Überall in den Staaten des ehemaligen Ostblocks werden Programme aus der Ära des Kommunismus wiederholt. Es gibt sogar erstaunlicherweise Sender, die sich ausschließlich den Bildern der doch heute eigentlich von vielen Menschen abgelehnten Vergangenheit widmen.
Der Mauerfall vor 20 Jahren war das Ende der sozialistischen Fernsehindustrie, deren Programme in Russland, Polen, Tschechoslowakei, Ungarn und anderswo über die Mattscheiben geflimmert waren. Kultsendungen wie „Vier Panzerfahrer und ein Hund“, „Lolek und Bolek“, „Radio Jerewan“, „Alternatywa 4“ oder „Die Frau hinterm Ladentisch“ verschwanden mit der Mauer in der Versenkung.
Nachdem zunächst zweitklassige TV-Erzeugnisse aus dem Westen die osteuropäischen Länder überschwemmten, haben diese Staaten ihre eigene Fernsehproduktion wiederaufgebaut. Ihre Fernsehsender stehen westlichen Kanälen in nichts nach.
Doch die Nostalgie bleibt: Man sehnt sich nicht nach den alten Verhältnissen zurück, sondern nach der alten, beinahe schon vergessenen Zeit. Wie waren wir angezogen? Welche Musik hörten wir damals? Welche Filme, Serien und Sendungen schauten wir im Fernsehen? Welche unterschwelligen Botschaften haben wir den Sendungen, die der offiziellen Linie entsprachen, entnommen? Wie können wir zu unserer eigenen Vergangenheit stehen? Diesen Befindlichkeiten und Fragen tragen die heutigen „Nostalgie“-Sender Rechnung.
