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Januar 2010
Samstag, 16. Januar: 2:05 – 3:00 Uhr (Nacht von Sa. auf So.) auf EinsExtra
Im Auge der Macht – Die Bilder der Stasi
Ein Film von Karin Hartewig und Holger Kulick.
Alle mutmaßlichen Feinde der Republik nahm die Staatssicherheit der DDR mit der Kamera ins Visier: Fotografie und Film wurden zum wichtigsten Medium der prophylaktischen Ausforschung. Bis zum Ende der DDR häufte das Ministerium für Staatssicherheit (MfS) einen beachtlichen Bilderberg auf. Zuletzt zählte die Birthler Behörde 1,4 Millionen Fotos, Negative und Dias sowie 3.800 Videos. Der größte Teil davon galt der Gegnerbekämpfung.
Im Zentrum dieses Films steht die visuelle Überwachung durch das MfS. Die für Observationen und andere Einsätze gebräuchlichste Foto- und Filmtechnik des MfS werden vorgestellt.
Freitag, 15. Januar: 7:00 – 7:30 Uhr auf 3sat
Willi wills wissen: Wie kommt der Ton ins Radio?
Sendung für Kinder und neugierige Erwachsene.
Es ist noch gar nicht so lange her, da zog Willi ganz ohne Kamera, dafür aber mit Mikrofon durch die Welt: Damals arbeitete er für den Hörfunk und sammelte Töne und Stimmen für spannende Radio-Reportagen. Aber wie genau der Ton dann ins Radio kommt, das ist noch einmal eine ganz andere Sache, der Willi in dieser Reportage auf den Grund gehen will.
Los geht es vor dem Fußballstadion in Unterhaching, wo Sport-Reporter André Siems gerade ein paar Fans interviewt. Klar, dass Willi sofort einen Job bekommt: Er soll mit dem Mikro ein paar O-Töne einfangen. Er stellt also Fragen und nimmt sie zusammen mit den Antworten auf Band auf. Im Ü-Wagen wird daraus ein Beitrag geschnitten und über eine Antenne ins Funkhaus des Bayerischen Rundfunks übertragen.
Wie die Stimme aus dem Studio nun zu den Hörern nach Hause kommt, erfährt Willi von Thomas Rottmeyer. Gemeinsam steigen sie auf das Dach des Bayerischen Rundfunks. Dort steht eine riesige Antenne, von der die Funkwellen zu den Radioempfängern ausgesendet werden.
Bei der nächsten Verabredung erklärt Tontechniker und Namensvetter Willi Hauer, mit welchen Tricks die Geräusche für Hörspiele erzeugt werden. Nebenan leiht der Schauspieler Florian Karlheim für einen Radio-“Tatort“
Sonntag, 10. Januar: 19:45 – 20:00 Uhr auf 3sat
PHOTOsuisse: Nicolas Faure
Porträtfilm von Xavier Ruiz.
Mitte der 1980er Jahre begann der Genfer Fotograf Nicolas Faure, die Landschaft der Schweiz zu fotografieren. Seine Bilder zeigen die reale Schweiz, ohne auszublenden, was andere aus dem Bild rücken: Abfallverbrennungsanlagen, Baggerseen, Tunnelportale und neonbeleuchtete Tankstellen. Die Schweiz, die er zeigt, ist eine einzige gigantische Agglomeration, in der urbane und ländliche Elemente aufeinanderprallen.
Samstag, 9. Januar: 3:25 – 4:10 (Nacht von Sa. auf So.) auf NDR Fernsehen
Die Grünen
Film von Hans-Peter Weymar, 1985
Der Film beleuchtet, welche Themenschwerpunkte in der Fernsehberichterstattung in den USA, Israel, Frankreich, Ungarn, Schweden und Österreich über die Partei der Grünen als politische Gruppierung in der Bundesrepublik Anfang der 1980er-Jahre vorhanden waren. Mit Ausschnitten aus Fernsehsendungen und Interviews ausländischer Journalisten wird ein Meinungsbild erstellt, das von Sympathie über Kritik bis hin zu Ablehnung reicht. Es wird dabei auf die Bedeutung der Grünen und ihre Zielsetzungen, speziell Pazifismus und Umweltschutz, eingegangen.
Samstag, 2. Januar: 1:00 – 1:30 (Nacht von Sa. auf So.) auf 3sat
Nachtlinie (4/7): Andreas Bönte unterwegs mit Nina Ruge
Film von Özlem Sarikaya.
Andreas Bönte portraitiert die Fernsehmoderatorin Nina Ruge. „Ich wollte hinter die Kamera, nie vor die Kamera“, verrät ausgerechnet jene Frau, deren Leidenschaft eigentlich dem Film galt und die der Zufall schließlich doch vor die Kameras führte. Ihre Fernsehkarriere begann als Sprecherin des „heute-Journals“, bevor sie die Moderation des Nachrichtenmagazins „heute Nacht“ übernahm. Mit ihrem Boulevardmagazin „Leute heute“ begeisterte Ruge ein Millionenpublikum.
Dabei hatte alles einmal ganz anders angefangen: Nina Ruge, Studienrätin an einem Wolfsburger Gymnasium, gab vor gut 20 Jahren ihre sichere Beamtenlaufbahn auf, um ohne Geld, aber voller Elan und Visionen in den Journalismus einzusteigen. Andreas Bönte spricht mit Nina Ruge über ihren Werdegang und ihre verschiedenen Sendungen, die ihr ein – wie sie selbst sagt – „buntes Image“ verschafft haben.
