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Montag, 23. Februar: 19:00 – 19:45 Uhr auf Arte

Die wunderbare Welt des Albert Kahn (1/9): Die Geburt einer Idee
Dokumentation von Davi Okuefuna.
Der französische Bankier Albert Kahn beauftragte Anfang des 20. Jahrhunderts zahlreiche Fotografen, untergehende Kulturen und Lebensweisen in Europa, Afrika, Amerika und Asien im Bild festzuhalten. Ein von ihm begründetes Archiv umfasst mehr als hundert Stunden Filmmaterial und über 72.000 Farbfotografien. Die neunteilige BBC-Dokumentationsreihe „Die wunderbare Welt des Albert Kahn“ wirft einen Blick auf die weltgrößte Sammlung aus den Anfangsjahren der Fotografie.
Der erste Teil zeichnet ein Porträt Albert Kahns und dokumentiert den Stand der Technik im Bereich der Fotografie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. 

Sonntag, 22. Februar: 12:00 – 12:30 Uhr auf Arte

Künstler hautnah: Der Fotograf Tobias Zielony
Dokumentation von Jana Buchholz.
Tobias Zielony, geboren 1973 in Wuppertal, macht eine uns häufig nicht bekannte Welt sichtbar: Auf seinen Fotos bildet er Gruppen und Gangs von Jugendlichen ab, die ihren Platz in der Gesellschaft nicht gefunden haben, die nachts an Tankstellen oder tagsüber draußen auf der Straße herumlungern. Sei es in einer Großstadt wie Berlin oder auch in heruntergekommenen Wohnsiedlungen Ostdeutschlands oder Polens. Wie wirken diese Jugendlichen auf ihr soziales Umfeld und wie zelebrieren sie ihre Jugendkultur vor der Kamera?
Zielonys häufig leuchtend farbige Bilder erzählen davon, indem sie sich von Formen der gewöhnlichen Sozialreportage lösen, sich aber dennoch in den Porträtierten hineinversetzen. Seine kunstvollen Aufnahmen sind eine Mischung aus intimer Nähe und beobachtender Distanz. Timm Rautert, Professor für Fotografie in Leipzig, weiß an Tobias Zielonys Arbeiten besonders zu schätzen, dass sie „nicht dem Geklingel der Medien folgen, sondern ruhig bleiben“. Als Ganzes seien seine Bilder, laut Rautert, so nah am Leben und so authentisch, dass sie alles ausschöpften, was Fotografie überhaupt leisten könne.

Montag, 16. Februar: 23:45 – 1:10 Uhr auf hr-fernsehen

Good Night, and Good Luck – Der Fall McCarthy
Spielfilm von George Clooney, USA 2005
Amerika, Mitte der fünfziger Jahre des vorigen Jahrhunderts. Der radikal-konservative Senator Joseph McCarthy betreibt im ganzen Land eine gnadenlose Hexenjagd auf vermeintliche Kommunisten. Verleumdungen und öffentliche Denunziationen sind an der Tagesordnung, unbescholtene Bürger landen auf schwarzen Listen und verlieren ihre Arbeit. Als der integre Fernsehjournalist Edward R. Murrow in seiner Sendung kritisch über einen besonders umstrittenen Fall berichtet, landet auch er im Visier der „Kommunistenjäger“. So leicht aber lassen Murrow und seine Kollegen sich nicht einschüchtern – sie machen es sich zum Ziel, McCarthy und dessen demagogische Methoden zu entlarven.
„Good Night, and Good Luck. Der Fall McCarthy“ ist ein packendes Polit- und Journalismus-Drama nach einer wahren Geschichte. „Oscar“-Preisträger George Clooney hat sich eines dunklen Kapitels der amerikanischen Polit-Geschichte angenommen. Das Ergebnis ist ein ebenso packendes wie komplexes Drama über politischen Fanatismus, moralische Integrität und engagierten, unabhängigen Journalismus.

Sonntag, 15. Februar: 19:45 – 20:00 Uhr auf 3sat

PHOTOsuisse: Georg Gerster
Porträtfilm von Michael Hegglin.
In über 3.500 Flugstunden hat Georg Gerster mehr als 100 Länder überflogen und mit seiner Kleinbildkamera über eine Million Fotos gemacht – Flugbilder von atemberaubender Schönheit. Der typische „Gerster-Blick“ macht ihn zum Meister seines Fachs: „Ein Flugbild ist eine Gratwanderung zwischen Information und Abstraktion“, sagt Gerster. „Ich habe Information immer hoch geschätzt, aber die Abstraktion macht das Bild erst zu dem, was es ist und bleibt.

Samstag, 14. Februar: 13:30 – 14:00 Uhr auf Arte

Zapping International – Das Fernsehen der Ghanaer
Film von Kevin Morris.
Wer in der ghanaischen Hauptstadt Accra durch die Fernsehkanäle zappt, kann in einer ganz anderen Epoche landen. Zum Beispiel führt die lokale Fernsehserie „District Colonial Court“ den Zuschauer mitten in die Kolonialzeit der 30er Jahre. Die Hauptfigur, ein Dolmetscher, erklärt angeklagten Landsleuten, warum ihnen der Prozess gemacht wird. Es geht um Fälle von Viehdiebstahl oder Vergewaltigung in den Plantagen.
Die Serie „Efiewura“ (der Eigentümer) hingegen berichtet vom Alltag in Ghana. Die Hauptfigur ist ein Hausbesitzer in Accra, der sich ins Leben seiner Mieter einmischt.
Der große Star des ghanaischen Fernsehens ist Afia Sempem, eine Art lokale Oprah Winfrey. Jede Woche spricht die ehemalige Abgeordnete im öffentlich-rechtlichen Fernsehen über Frauenthemen, die lange als Tabus galten: eheliche Gewalt, Abtreibung oder auch Kindererziehung.
Freitagabend zur Hauptsendezeit lässt der beliebte Komiker Kweku Sintim Misa in „Thank God It's Friday“ noch einmal die Ereignisse der Woche Revue passieren und persifliert sie auf äußerst amüsante Art und Weise.

Mittwoch, 11. Februar: 23:00 bis 23:30 Uhr auf NDR

Zapp – Das Medienmagazin
Moderation: Anja Reschke

Freitag, 6. Februar: 17:15 – 18.00 Uhr auf 3sat

Zapp – Das Medienmagazin
Das Magazin „Zapp“ beobachtet, hinterfragt, erklärt und bewertet die aktuelle Medienberichterstattung und informiert über die komplexen Zusammenhänge innerhalb der Medienlandschaft. Die Rubrik „Durchgezappt“ fasst Medienmeldungen oder Medienereignisse in Kürze zusammen.