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Dienstag, 2. August: 0:35 – 2:25 Uhr (Nacht von Di. auf Mi.) auf Das Erste

Ein Jahr in der Hölle
Spielfilm von Peter Weir, Australien/USA 1982.
Gleich sein erster Job führt den jungen Auslandskorrespondenten Guy Hamilton 1965 nach Indonesien, ein hungerndes Land, das von politischen Unruhen gezeichnet ist. Trotz seiner Unerfahrenheit avanciert er rasch zum Starreporter, dessen Storys weltweit Beachtung finden. Seinen Erfolg verdankt er den guten Kontakten des Fotografen Billy Kwan, doch dieser nimmt den talentierten Journalisten in die Pflicht: Im Gegensatz zu den opportunistischen Berichten seiner Kollegen soll Guy über soziale Missstände informieren. Aber die Karriere ist ihm bald wichtiger als die Moral, und so kommt es zum Bruch zwischen Guy und seinem Mentor. Auch die zauberhafte Diplomatin Jill Bryant, in die Guy sich verliebt hat, wendet sich von ihm ab.
Sigourney Weaver und der junge Mel Gibson überzeugen in diesem ungewöhnlichen Thriller-Melodram. Mit aufwendig gefilmten Massenszenen wirft Peter Weir einen beunruhigenden Blick auf den Bürgerkrieg im Indonesien der 1960er Jahre.

Donnerstag, 4. August: 14:00 – 14:15 Uhr auf Phoenix

Bin mal kurz ... im Internet was nachgucken
Film von Gert Anhalt.
Jeder kennt es, jeder nutzt es, die meisten sogar mehrmals täglich –  aber was ist es denn und wo sitzt es? Wer macht es und kann ich mich wirklich darauf verlassen? Wikipedia – die Online-Enzyklopädie ist innerhalb weniger Jahren zu unserer wichtigsten Informationsquelle und zum zentralen Rechercheinstrument geworden. Schüler und Studenten, Neugierige oder Besserwisser, Journalisten oder Buchautoren grasen auf dieser riesigen Wissenswiese im Internet, die bald 900.000 deutschsprachige Artikel aufweist. Aber kann man Wikipedia auch anfassen? Persönlich mit ihr reden? Sich bei ihr beschweren? Sie treffen – so von Mensch zu Mensch?

Sonntag, 7. August: 13:00 – 13:30 Uhr auf Arte

Künstler hautnah: Bruce Davidson – Fotograf
Film von Claude Ventura.
Er selbst sieht sich als „Outsider“, der das Glück hatte, in schwer zugänglichen Milieus akzeptiert zu werden: Bruce Davidson erkundete mit seiner Arbeit die amerikanischen Missstände der 60er und 70er Jahre. Berühmt sind insbesondere die Fotoreportagen über die Bürgerrechtsbewegung der Afroamerikaner und die Gangs in Brooklyn.
Seine Leidenschaft fürs Fotografieren entwickelte Bruce Davidson schon früh: 1933 in Oak Park in Illinois geboren, gewann er bereits als 16-Jähriger den Kodak National High School Wettbewerb.
Mit dem Diplom der Universität Yale in der Tasche ging Bruce Davidson 1955 für zwei Jahre nach Paris, wo er den französischen Fotografen Henri Cartier-Bresson kennenlernte. 1959 wurde er in die Agentur Magnum aufgenommen.
Bruce Davidson praktizierte so etwas wie die teilnehmende Beobachtung und ließ die Menschen, die er fotografieren wollte, über das Wann und Wie der Aufnahme mitbestimmen. Das macht das eigenartige Spannungsmoment seiner Fotografien aus: Die Menschen erscheinen in ihrem Elend, ihrer Einsamkeit oder Unterdrückung und zugleich in ihrer ganzen Menschenwürde.
Arte, 13:00 – 13:30 Uhr

Sonntag, 7. August: 15:45 – 16:15 Uhr auf Bayerisches Fernsehen:

Einblick. Thema unter anderem: Von Watergate bis Flick-Affäre – investigativer Journalismus deckt Skandale auf
Moderation: Tilmann Schöberl.

Samstag, 13. August: 23:30 – 0:15 Uhr auf Arte

Metropolis. Thema unter anderem: Der Fotojournalist Reza
Magazin.
Nachdem der französisch-iranische Fotojournalist Reza die ganze Welt bereist hat, richtet sich der Blick des erfahrenen Fotografen nun auf Sizilien, er möchte nämlich 2011 ein Museum für Fotografie auf der Insel eröffnen. „Metropolis“ hat Reza in ein benachteiligtes Viertel in Catania begleitet. Dort werden Fotografie-Workshops für Jugendliche angeboten.

Sonntag, 14. August: 12:03 - 12:45 auf ARD

Presseclub.

Aktuelle Diskussionssendung, in der das jeweils wichtigste politische Thema der Woche aufgearbeitet wird.
Moderation: Jörg Schönenborn
Journalistinnen und Journalisten mit unterschiedlichen Standpunkten analysieren aus unterschiedlichen Blickwinkeln politische Ereignisse und Entwicklungen. Dabei wird der Hintergrund von Schlagzeilen aufgehellt, und es entsteht im Dialog ein Wettstreit um die Interpretation von politischen Vorgängen. Für das Publikum ergibt sich damit ein Angebot von Meinungen, die sich in der Diskussion überprüfen lassen müssen und auf diese Weise ihre Glaubwürdigkeit und Plausibilität unter Beweis stellen müssen.

Donnerstag, 18. August: 0:55 – 3:00 Uhr (Nacht von Do. auf Fr.) auf Das Erste

Die Unbestechlichen (All the President's Men)
Spielfilm von Alan J. Pakula, USA 1976.
Im Jahr 1972 ereignet sich im Vorfeld der amerikanischen Präsidentschaftswahlen ein Einbruch in das Hauptquartier der Demokratischen Partei. Der junge Reporter Bob Woodward soll für die Washington Post über den vermeintlichen Bagatellfall berichten. Dabei stößt er auf Hinweise, dass weit mehr hinter der Sache steckt als ein simpler Einbruch. Gemeinsam mit seinem Kollegen Carl Bernstein nimmt er die Recherchen auf. Allen Widerständen zum Trotz lassen die beiden Journalisten nicht locker – und decken schließlich einen der größten Politskandale der amerikanischen Geschichte auf. Denn die Spur der Drahtzieher führt direkt ins Weiße Haus.
In seinem preisgekrönten Klassiker „Die Unbestechlichen“ erzählt Regisseur Alan J. Pakula die Geschichte des Watergate-Skandals, der Präsident Nixon zu Fall brachte. Die Hauptrollen spielen Dustin Hoffman und Robert Redford, der am 18. August 1936 in Santa Monica, Kalifornien, geboren wurde.


Sonntag, 21. August: 12:03 - 12:45 auf ARD

Presseclub.

Aktuelle Diskussionssendung, in der das jeweils wichtigste politische Thema der Woche aufgearbeitet wird.
Moderation: Jörg Schönenborn
Journalistinnen und Journalisten mit unterschiedlichen Standpunkten analysieren aus unterschiedlichen Blickwinkeln politische Ereignisse und Entwicklungen. Dabei wird der Hintergrund von Schlagzeilen aufgehellt, und es entsteht im Dialog ein Wettstreit um die Interpretation von politischen Vorgängen. Für das Publikum ergibt sich damit ein Angebot von Meinungen, die sich in der Diskussion überprüfen lassen müssen und auf diese Weise ihre Glaubwürdigkeit und Plausibilität unter Beweis stellen müssen.

Sonntag, 21. August: 20:15 – 21:45 Uhr auf Arte

Let's Play, Boy – Das weltumspannende Imperium des Hugh Hefner
Dokumentarfilm von André Schäfer und Ingmar Trost.
Seit mehr als 50 Jahren erscheint der „Playboy“. Namhafte Journalisten schrieben und schreiben für das weltweit bekannteste Männermagazin. Und zahlreiche Prominente ließen sich darin ablichten oder gaben mehr oder weniger freizügige Interviews. Der Dokumentarfilm zeichnet die Geschichte des Lifestyle- und Erotikmagazins nach, das von Anfang an Anspruch auf niveauvollen Inhalt erhob, folgt der Biografie des Verlegers und bekannten Playboys Hugh Hefner und besucht „Playboy“-Dependancen auf der ganzen Welt.

Dienstag, 23. August:  21:15 - 21:45 Uhr auf NDR (Wdh.: Freitag, 26.08.2011 um 00:20 Uhr)

Menschen und Schlagzeilen
Moderation: Susanne Stichler, Redaktion: Sven Lohmann
Die Themen sind:

-   Boetticher-Affäre - Torheit und Intrigen in Kiel
-   Tauschgeschäfte: wie Umweltverbände ihre Ideale verraten
-   Sylt: Flucht der Insulaner
-   Biedere Fassade: scheinheiliger NPD-Wahlkampf im Nordosten
-   Absurd, aber wahr: Wahlwerbung für falschen Listenplatz


Mittwoch, 24. August: 15:00 - 15:45 Uhr auf EinsFestival

Wer rettet die deutsche Sprache?
Film von Harold Woetzel.
Über 100 Millionen Europäer haben das Deutsche als ihre Muttersprache. Deutsch ist die sprecherstärkste Sprache in Europa – weit vor dem Spanischen, noch weiter vor dem Englischen. Wer aber durch eine Fußgängerzone in Köln oder Düsseldorf geht, glaubt, in einer amerikanischen Stadt zu sein. Im Radio gibt es fast nur englischsprachige Lieder. Die angloamerikanische 'Newspeak', eine Sprachmischung aus Englisch und Deutsch, ist für viele zur zweiten Muttersprache geworden. Firmen wie die Deutsche Telekom, die Bundesagentur für Arbeit, selbst die Jugendabteilung des Erzbistums Speyer verwenden das Zielgruppendeutsch der 'highly potential people' aus den Werbeagenturen. Aus Weihnachtsliedern werden 'X-mas-songs', in einem Kaufhaus gibt es das 'Adventure-Hemd', die 'Underwear' und die 'Casuals'.
Unlängst hat die 'Stuttgarter Zeitung' es unternommen, in einer Wochenendausgabe ganz ohne englische Vokabeln auszukommen – nahezu ein Ding der Unmöglichkeit, berichtet der zuständige Redakteur. Besonders die Kollegen vom Sport schafften es kaum, ohne Trainer und Coach auszukommen. Die Stellenanzeigen für die Wirtschaft kann nur noch lesen, wer Englisch gelernt hat. Und mit Hinweis auf die Globalisierung wird auch in den Mutterzentralen deutscher Großkonzerne, von Daimler bis Bosch, fast nur noch englisch gesprochen ... und korrespondiert sowieso.
Harold Woetzels filmische Montage ist eine vergnügliche, zuweilen satirische Untersuchung des aktuellen Zustandes der deutschen Sprache, des „denglischen Patienten“. Smarte Globalisierer kommen ebenso vor wie die eifrigen Kämpfer für das Kulturgut Sprache.

Mittwoch, 24. August: 23:35 - 00:05 Uhr auf NDR (Wdh.: Freitag, 26.08.2011 um 00:50 Uhr)

ZAPP: Das Medienmagazin
Moderation: Inka Schneider
Von Boulevardschlachten über Rosenkriege bis hin zu den Image-Kampagnen der Polit-Szene - Zapp blickt hinter die Kulissen der Medienwelt.
Folgende Themen sind geplant:

-   Gold: Riskante Anlagetipps von Journalisten
-   "Dreifach-Suizid": Fragwürdige Details
-   MDR: In Not durch "System Foht"
-   Internet: Politiker reagieren reflexhaft
-   Durchgezappt

Sonntag, 28. August: 12:03 - 12:45 auf ARD

Presseclub.

Aktuelle Diskussionssendung, in der das jeweils wichtigste politische Thema der Woche aufgearbeitet wird.
Moderation: Jörg Schönenborn
Journalistinnen und Journalisten mit unterschiedlichen Standpunkten analysieren aus unterschiedlichen Blickwinkeln politische Ereignisse und Entwicklungen. Dabei wird der Hintergrund von Schlagzeilen aufgehellt, und es entsteht im Dialog ein Wettstreit um die Interpretation von politischen Vorgängen. Für das Publikum ergibt sich damit ein Angebot von Meinungen, die sich in der Diskussion überprüfen lassen müssen und auf diese Weise ihre Glaubwürdigkeit und Plausibilität unter Beweis stellen müssen.

Dienstag, 30. August: 7:30 - 8:00 Uhr auf Arte

Zapping International: Das Fernsehen auf Hainan
Dokumentation von Cheng Xiao Xing.
Die südchinesische Provinz Hainan wurde kürzlich von den Behörden zur „internationalen Tourismusinsel“ ernannt und hat sich zum chinesischen Neureichenparadies entwickelt. Kein Wunder, dass man dort im Fernsehen mittlerweile die Auswahl zwischen fünf Golfsendungen hat.
Neben landesweiten und regionalen chinesischen Fernsehprogrammen kann man Reality-TV-Sendungen wie „Nordpolexpress“ empfangen, in der verwöhnte Oberschichtkinder der arktischen Kälte ausgesetzt werden. Die Themen der örtlichen Sender kreisen um Luxus, Konsum, Limousinen, Mode und Immobilien. Schwer zu glauben, dass man sich auf Hainan noch im kommunistischen China befindet.

Mittwoch, 31. August: 23:35 - 00:05 Uhr auf NDR

ZAPP: Das Medienmagazin
Moderation: Inka Schneider
Von Boulevardschlachten über Rosenkriege bis hin zu den Image-Kampagnen der Polit-Szene - Zapp blickt hinter die Kulissen der Medienwelt.

Die Themen:

Medienmeinung: Westerwelle aus dem Amt
Medienfrust: Die Linkspartei im Fettnapf
Merkels Medium: Seibert in Nöten
Mut unter Polizeischutz: Journalistin in Serbien