Volltextsuche

Header

Login

  E-Mail-Adresse   Passwort

Dienstag, 7. Dezember:19:30 – 20:00 Uhr  auf Deutschlandradio Kultur

Die größte Tugend des Menschen ist die Freude – Die französische Schriftstellerin und Journalistin Anna Gavalda
Feature von Rebecca Partouche.
Anna Gavalda gehört zu den erfolgreichsten französischen Autorinnen der Gegenwart. Spätestens nach der Verfilmung ihres Romans ›Zusammen ist man weniger allein‹ mit Audrey Tautou (›Amélie‹) eroberte sie weltweit die Bestsellerlisten. Dabei schreibt Gavalda weder mittelalterliche Epen noch spektakuläre Thriller. Ihre Geschichten kommen bewusst einfach daher, sie spielen in der Provinz und handeln von gewöhnlichen Menschen auf der Suche nach dem Glück. Anna Gavalda glaubt an den Menschen, an Gemeinschaft und an positive Gefühle. Sie beschreibt das, was in der Literatur oft zu kurz kommt: pure Freude.

Mittwoch, 8. Dezember: 12:05 – 13:00 Uhr (Wh. um 23:05 Uhr) auf hr2

Doppel-Kopf: Am Tisch mit Ulrich Wickert, „Frankophiler Kriminaler“
Gastgeberin: Ulrike Schneiberg
Internationaler Finanzbetrug, der weitreichende Arm der georgischen Mafia und ein Mann, der nicht er selbst sein kann: Ulrich Wickert gönnt seinem Richter Jacques Ricou keine Ruhepause und schickt ihn in seinem vierten Krimi „Das achte Paradies“ von Paris über Berlin bis an die französische Riviera. Warum der Weltbürger und ehemalige „Mr. Tagesthemen“ sich neben Sachbüchern vor allem dem Genre des Kriminalromans verschrieben hat und woraus er die Stoffe dafür schöpft, darum geht es unter anderem in diesem „Doppel-Kopf“-Gespräch mit Ulrike Schneiberg als Gastgeberin.

Freitag, 10. Dezember: 21:05 – 22:00 Uhr auf WDR 5

Literatur ist Feuer – Der Literaturnobelpreisträger Mario Vargas Llosa
Von Wera Reusch.
Mario Vargas Llosa zählt zweifellos zu den bedeutendsten lateinamerikanischen
Schriftstellern des 20. Jahrhunderts. 1936 in Peru geboren, wurde er durch zahlreiche Romane weltberühmt, darunter „Die Stadt und die Hunde“, „Gespräch in der Kathedrale“ oder „Das Fest des Ziegenbocks“. Der versierte Romancier versteht sich dabei immer auch als Aufklärer: „Literatur ist Feuer“, lautet sein Credo. Doch nicht nur in seinen Romanen hat Vargas Llosa Stellung gegen Machtmissbrauch bezogen, sondern auch als Journalist. 1990 kandidierte er in Peru für die Präsidentschaft, kehrte nach der Wahlniederlage aber zur Literatur zurück. Am 10.12.2010 wird Mario Vargas Llosa mit dem Literaturnobelpreis geehrt. Scala stellt den peruanischen
Schriftsteller und engagierten Weltbürger vor.

Sonntag, 12. Dezember: 12:05 – 13:00 Uhr auf WDR 3

Gutenbergs Welt: Nur keine Sentimentalitäten
Thema u. a.: Ein Gespräch mit der Journalistin Cosima Schmitt über ihr Buch „Die netten Jahre sind vorbei“
Magazin.
Was ist nur mit dem Generationengefüge los: Bloggende Seniorenstudenten in
Röhrenjeans bevölkern die Mensa, während Berlins Szenevolk sich in den Ohrensessel setzt und dem literarischen Dandytum frönt. „Schöner Leben in der Dauerkrise“ könnte das Motto der neuen Romane von Rafael Horzon und Sascha Lobo lauten.
Cosima Schmitt und Manuel Hartung, Jahrgang 1974 und 1981, erklären in „Die netten Jahre sind vorbei“, wie Krisen, Katastrophen und allzu selbstgerechte Alt-68er ihre Generation zu effizienten Idealisten gemacht haben. „Nur keine Sentimentalitäten“, würde Donald Duck dazu sagen; und so heißt auch ein neues Buch, das erzählt, wie die Übersetzerin Erika Fuchs Generationen deutscher Micky-Maus-Heftchen-Leser prägte.

Montag, 13. Dezember: 10:05 – 10:30 Uhr auf SWR 2

Der unbeirrte Rechercheur – Eine Geschichte über Ernst Klee
Von Hedwig Gafga und Albrecht Metzger
Wie kein zweiter deckte er NS-Verbrechen auf und outete die Täter – seine Bücher wurden Bestseller und Longseller. Zu einer Zeit, als die Krankenmorde im Dritten Reich vergessen waren, schrieb der Frankfurter Journalist über “Euthanasie im NS-Staat”. Ein Tabubruch. Wie gelingt es ihm immer wieder, an neue Informationen heranzukommen? Wenn es um ihn selbst geht, ist der Meister der Recherche verschwiegen. Einiges erzählt er doch, manches fügen Weggefährten hinzu. So entsteht das Bild eines besessenen Forschers, der sich von seinem Ziel nicht abbringen lässt.

Dienstag, 14. Dezember: 12:05 – 13:00 Uhr (Wh. um 23:05 Uhr) auf hr2

Doppel-Kopf: Am Tisch mit Elsemarie Maletzke, „Anglophile
Gastgeber: Manfred E. Schuchmann.
Als Autorin hat sich Elsemarie Maletzke immer wieder mit englischen Schriftstellerinnen, ihrer Zeit und ihrer Gesellschaft beschäftigt – auch mit irischen. Als Journalistin reiste sie immer wieder auf die britischen Inseln und hat sie eingehend beschrieben. Zudem ist sie eine passionierte Gartenliebhaberin und in den Gärten und Parks Englands, Schottlands und Irlands fast wie zuhause, wie man in der ZEIT, der Frankfurter Allgemeinen oder in Merian immer wieder lesen kann.